Gerd solo

Schberre wechn fråchwürdicher bolliddischer Indezion?

von am 5. August 2022 1 Kommentar

Nummer 19 – Schberre wechn fråchwürdicher bolliddischer Indenzion.

Ich weiß ja, dass ich manchmal seltsame Ansichten habe, aber bin ich wirklich ein Gefährder?

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #19: Schberre wechn fråchwürdicher bolliddischer Indenzion)

Servus ihr Liem dord draussn. Der Diddl vom heudichn Beidråch is amål widder uff fränggisch. Und der Beidråch selber nadürlich a. Wenndsder Verschdändnisbroblemmli habbd, könnder wie immer middlees:

Der Diddl: Schberre wechn fråchwürdicher bolliddischer Indenzion.

Ja echd. Is bassierd. Ich wäss echd nedd genau wieso, awer die Leud von Meedaa hamm mich gschberrd ghabd für Werbung für unner Beidräch.

Bassierd isses bei dem Beidråch, wo ich die Schdimmen ghörd habb. Bei dem hab ich gemennd, dass es amål widder Zeid wär, a bår Grödn logger zum mach. Den Beidråch eefach a weng anschubbs. A) weils Deema wichdich und a für alle, ned blos unner Kundn inderessand is, und B), weil so a Schubser ab und an immer a ganz nedde Langzeidwirrgung had. Also ich uff Beidråch bewerbn gedrüggd, die Barameeder eigschdelld und dann ab die Ludzi. Awer bassier dud was annersch als wie erwardedd. Kommd a Meldung, dass mei Werbung ned genehmichd wird, weil der Beidråch im Verdachd schdehd, polliddisches oder gesellschafdliches Bodenzial zum hab. Okäi. Was is edz des? Gloar had der Beidråch des. Gloar gibds da a gewissermåsn bollidische und gesellschafdliche Indension, awer die hamm doch denn Beidråch eh ned ghörd? Oder doch? Also ich männ, dass die mid ihrm Inderned e allerweil dauernd zuhör du. Wie annersch könnd des sonsd sei, dass ich a Werbung für en Drebbenlifder griech du, bloss weil mir midn Schwiechervadder drüber geredd hamm, dass die Drebbn immer schwiericher werrn fürren. Wie gsåchd geredd, nedd gegucheld… Awer edz echd? Hamm die mein Boddgasd ghörd und geglebbd, dass ich enn Bardisanengriech anzeddl geechn Amazonn und Feisbuck und was wäss ich? Dun die mich echd für brissand hald?

Also enn ganz kurzn Momend hab ich mich in menner eichenen Robin Hudd Aura gesonnd. Awer hald nur den glenne Momend, wo mer hald eefach auskossd muss. Nacherd wår gloar, die hamm nix ghörd und nix gedscheggd. Die Allgorüddmen sin eh viel blöder, wie die uns glebb lass. Sonsd würdsde ned anndauernd von irchendwelchn Bodds gfråchd, obsde kenn Bogg uff die neue Waddsäbb Grubbe mid denne bludjunge Dingers häddsd. Da gibbds kä Schberre für Schbemm oder Beläsdichung. Mussd eeds mål selwerds mach. Also isses wohl eher so, dass ich vom dümmsdn Fall ausgeh muss und dass dess sich blos uff den Diddl vom Beidråch bezieh dud. Schdimmen. Ich hör Schdimmen. Also had irchnd so a Kah I bei Schdimmen an Wählerschdimmen oder so was dengg müss. Obwohl dengg kammer des eh nedd nenn.

Wie auch immer. Ich bin nacherd uff "nomma überbrüüf" gegången und am nächsdn Morchn wars dann durch. Hald nedd zu derre Zeid, wo ichs gern ghabbd hädd, awer immerhin. Ich dengg amål des isses gwesn und bein näxdn Mål duds widder normål fungzionnier. Werrmer sehn…

Die schbezielle Kah I hadd ja edz blos mei Werbung verzöcherd und kenns vo denne sebsdfåhrndn Audos, die wo die uns edz bald uffn Hals hedz woll. Da wärs dann scho blöder, wennsde irchnd so enn Fehler erschd am nächsdn Morchn ausgebücheld griech würdsd. So nach dem Moddo. Mid "fåhr mich nei die Hegge in Maroggo" hab ich ned gemennd, dass mir uns üwer Gibraldår eischiff solld! Zurügg aus, sidz, bladz! Dreggskarre! Ich hab die "Heckenwirtschaft" in "Margetshöchheim" gemennd!

So.
Ich hoff ihr habds euern Schbass ghabbd. A schönnes Wochenend. Dschau ariifiderdschi, euer Gerd.

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer 19 – Schberre wechn fråchwürdicher bolliddischer Indenzion.

Ich weiß ja, dass ich manchmal seltsame Ansichten habe, aber bin ich wirklich ein Gefährder?

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #19: Schberre wechn fråchwürdicher bolliddischer Indenzion)

Servus ihr Liem dord draussn. Der Diddl vom heudichn Beidråch is amål widder uff fränggisch.

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Hinter den Kulissen 17 – Vom Audioschnipsel zum Podcast

von am 29. Juli 2022 4 Kommentare

Aus gegebenem Anlass gibt es heute nach langer Zeit mal wieder einen relativ trockenen Blick hinter die Kulissen. Ich will euch wirklich nicht langweilen, aber der Podcast soll einfach wachsen und dafür brauchen wir euch. Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß und gelobe, nächsten Freitag wird es witziger aber auch wieder fränkischer…

 

Aus gegebenem Anlass gibt es heute nach langer Zeit mal wieder einen relativ trockenen Blick hinter die Kulissen. Ich will euch wirklich nicht langweilen, aber der Podcast soll einfach wachsen und dafür brauchen wir euch. Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß und gelobe, nächsten Freitag wird es witziger aber auch wieder fränkischer…

 

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Blick über den Tellerrand lokal 7: Das Experiment

von am 22. Juli 2022 Kommentare deaktiviert für Blick über den Tellerrand lokal 7: Das Experiment

Das Experiment Würzburg als Fremder oder als Tourist zu besuchen. Ohne festes Ziel einfach nur auf der Suche nach einer schönen Stadt. Hört euch an, wie es gelaufen ist.

Hier gibt es die passenden Links und natürlich ein paar passende Bilder in der Galerie:

Cafe Vue auf Facebook

Plattenladen H2O

Frauenzimmer auf Facebook

Caffe Centrale

Vom Land – der sensationelle regionale Bioladen

Buchhandlung Erlesen

Pasta e Olio

Das Experiment Würzburg als Fremder oder als Tourist zu besuchen. Ohne festes Ziel einfach nur auf der Suche nach einer schönen Stadt. Hört euch an, wie es gelaufen ist.

Hier gibt es die passenden Links und natürlich ein paar passende Bilder in der Galerie:

Cafe Vue auf Facebook

Plattenladen H2O

Frauenzimmer auf Facebook

Caffe Centrale

Vom Land –

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Blick über den Tellerrand 16: Stimmen

von am 15. Juli 2022 2 Kommentare

Wo wir letzte Woche aufgehört haben, geht es diese Woche weiter. Die Aufzeichnung ist vom selben Tag. Auf der Rückfahrt. Live von der Autobahn aus meinem Auto. Oder unserem Auto?

Der Beitrag geht als "Blick über den Tellerrand" durch, weil er sich mit diesen Themen beschäftigt. Könnte aber auch in der Kategorie "Blick hinter die Kulissen" laufen. Ist ja auch egal. Ihr erfahrt ganz schön viel über mich und darüber, wie es weitergehen könnte…

Wo wir letzte Woche aufgehört haben, geht es diese Woche weiter. Die Aufzeichnung ist vom selben Tag. Auf der Rückfahrt. Live von der Autobahn aus meinem Auto. Oder unserem Auto?

Der Beitrag geht als "Blick über den Tellerrand" durch, weil er sich mit diesen Themen beschäftigt. Könnte aber auch in der Kategorie "Blick hinter die Kulissen" laufen. Ist ja auch egal. Ihr erfahrt ganz schön viel über mich und darüber, wie es weitergehen könnte…

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Die Zeid is geechn uns – oder warumsde ned uff ålln Hochzeidn danz kosd

von am 1. Juli 2022 Kommentare deaktiviert für Die Zeid is geechn uns – oder warumsde ned uff ålln Hochzeidn danz kosd

Nummer 18 – Die Zeid is geechn uns.

Ich versuche euch heute mal zu erklären, warum es diese Folge gibt. Gleichzeitig gibt es diese Folge eben um euch das zu erklären. Fast ein Zirkelschluss, oder?

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #18: Die Zeid is geechn uns – oder warumsde ned uff ålln Hochzeidn danz kosd)

Hallo ihr Liem dord draußn.

Warum is des edz mid demm Commixsallong so gud ankommn? Ich wäss es echd ned. Ich wäss blos, dass ich eichndlich scho an Beidråch gmachd hadd, wo ich verzähld hab, warum ich kennen mach kå. Olderneid Daimlain sozusåchn wo mir nein Urlaub gfåhrn sin. Ich habb da verzähld, warummsde ned uff ålln Hochzeidn danz kåsd. Edz, aus meiner heudichn Sichd is des nadürlich supper, dass mir uffm Commixsallong gwesn sin. Oder besser "gwesn warn" wie mir den Beidråch gmachd hamm. Bluskwammberfeggd. Wördlich "mehr wie Berfeggd". Wobei des mid dem Dembus "Berfeggd" un dem Adjeggdief "berfeggd" so a Sach is. Weil "Berfeggd" hässd ja, dasses bereids bassierd is und ned, dasses gud oder sehr gud oder ebn berfeggd glaufn is, oder går mehr wie berfeggd.

Zu ållm Üwerfluss bin ich a noch so was wie a Berfeggzionisd. Dun jednfålls böse Züngli behaubd. Ich bersönlich seh des eher a weng annersch. Ich glebb eefach, dass ich den ganzn Scheiss wirglich dodål måch. Unnern Lådn und den ganzn Nördgraam aussnrum. Ich will eefach blos mei Besdes gebb. UND ich will des echd alles ausleeb. UND ich will, dass ihr dess a schbür dud. Wechn derre Audendizidäd, wässd scho. Margedingdeudsch. Weil Audendizidäd verkäffd sich gud un gud verkäff würd ich scho gern. Irchndwie muss ich euch ja a bei Laune hald, wenn ich will, dasses mid unnerm Lådn vorwärds gehd. Dess is ednfalls mei Version oder a mei Ausreed.

Annere sehn des annersch. Zum Beischbiel mei Fraa. Die mennd, dasse kenn Bogg mehr druff had, dass ich allerweil immer amnds noch bis schbäd schaff du und sogår mei Urlaubszeid oder zumindesd mei Wocheenendausflüch mid Arbedd zumüll du.

Genauso hab ich neulich a widder mid anner Kollechin geredd. Wässd scho die Bedrå vom Erlesn, mid derre ich a scho a Gschbrächle uffgezeichned hab… Die mennd a, dass ich en Badscher hab. Weil die besdn un greadievsdn Ideen dun dir komm, wennsde ewn ned schdändich rumrödln dusd. Deswechn müssd mer sich immer a weng rausnemm und sich Zeid für ein selber nemm. Glebb ich scho, in meiner Weld is des awer annersch. Immer wenn ich mich rausnemm du, nacherd hab ich des Gefühl, dass ich nedd mei Besdes gebb. Dann habb ich a schlechdes Gewissn und griech går nix mehr zamm.

Der Börnie mennd a immer, ich müssd kürzer dreed. Ich wäss blos ned, wie. Weil selbsd wenn ich nedd kürzer dreed, hab ich ofd des Gfühl, dass ich ned rum komm und wenn ich dann doch amål wech will, nacherd muss ich vor- und nachbereid. A kee Schbass.

Edz jedenfalls, sin mir ned im Urlaub gwesn, nachdem des a Baradoxon wär, wenn mir edz doch uff ålln Hochzeidn hädd danz gekönnd, folglich eefach ned fungzionierd, hammer håld uff was annersch verzichd müss. Nämmlich uff unnern geblåndn Urlaub bein Sörfn. Ich könnd edz heul und lammendier, ganz ehrlich gfreud hammer uns hald wirglich ned, awer allerweil is immer ålles für was annersch guud. Und rum is rum.

Edz haddn mir hald kenn subber Wind für mehr wie a Woche, dafür zwä Dåch am Aldmühlsee mir gudn Freundn und dord a an Bombnwind, bei a bår Grad mehr, wie unnere Kumbls in Dänemargg. Mir haddn a Mordsgaudi uffm Mee mid XXL Subb – wässd scho, so a Schdeebaddlbreddle. Bloß håld in XXL für gleich a boar Leud. Mir hamm dahämm a boar Sachn erledich gekönnd, wo scho Weile liechnbliem sinn. Und mir hamm uns zu zwedd die Zeid gnommn und den Beidråch üwern Commixsallong zamm gmachd. Mid an resbeggdåblem Ergebnis – also des du ned blos ich mein, sondern des hamm a enorm viele vo euch so gsenn. Also mid demm Fiedbäck uff der Seide und via imail und a verbål wår dess echd der Hammer. Also des gelobbdesde Ergebnis seid echd langer Zeid. Solld mir zum Denggn gemm. Ich dus hald eefach nimmer bring. Dabei du ich ja immer breedich, dass mir reechlmäsich und konsdand sei müss. Weil in derre Wiederholung liechd die Machd der Indoggdrinazion… äh Brrobbaganda… äh Werbung menn ich nadürlich. Gloar, reechlmäßich scho, awer ned mäßich. Zumindesd immer schö abwechslungsreich. Wie massd enderdein ju. Glabbd håld ned immer allends… Awer eds had mei Weible, hads üwrichens selber gmennd, dass ich dess so verzähl soll, nur damidd mir edz ned irchendwer komm dud so von weechn Korreggdness… Also mei Weible hadd eds uff jedn Fall durch des Fiedbäck sich selber a weng a Ei gleechd. Wird wohl edz öfders rannmüss. Dabei isse eh meisdns, blos hald die graue Emminends im Hinnergrund. Awer für die Quode musse hald eds a aweng mehr nein Vordergrund… Neigloz sozusåchn. Ned blos wie bisher bei derre Schbielår. Und da dud vei a scho a ganzer Raddnschwanz drannhäng. Weil ich mergg mir die ganzn Rechln nedd vo allends. Dess muss die mir eindrichdern…

A brobo Schbielbår. Die is vei a heud widder. Wennsder se also in Äggschn seh wolld und a weng an Schbielschbass hamm, nacherd kommdser heud kurzendschlossn gechnüber vom Lådn nei die AMV. Mir dun euch dann widder die neun Schbiele verglär und ihr könnd die ausbrobier. Also vor allm sie dud dess. Ich bin da blos Beiwerg.

Edz hab ich ja doch noch an Bochn gschlång, vom Baradoxon mid denne Barrallellweldn zum heudichn Amnd. Weil wenn ihr den heudichn Beidråch ersd hör dud, wenn die Schbielbar scho rum is, nacherd bräuchded ihr a so an Ballong, wie der Brofessor Schdegos* mid seiner Dodal-logger-in-der-Zeid-Herumreisemaschine, um der Aufforderung nachkomm zum könn.
Wär manchmal scho går ned so schlechd oder?

Könnd mer viel mehr neigriech nei so an Dåch. Und viel mehr erleeb. Wardscheins wär mer hald a schneller ferdich midn Lem. Wennsde drodz dem gånzn Hin- und Hergereise analooch åldern dusd.

So eds is awer gud. A schönnes Wochnend und ein gewohnd fränggisches dschau arrifidertschi, euer Gerd.

*"Die verrückte Ballonfahrt mit Professor Stegos Total-locker-in-der-Zeit-Herumreisemaschine" von Neil Gaiman

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer 18 – Die Zeid is geechn uns.

Ich versuche euch heute mal zu erklären, warum es diese Folge gibt. Gleichzeitig gibt es diese Folge eben um euch das zu erklären. Fast ein Zirkelschluss, oder?

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #18: Die Zeid is geechn uns – oder warumsde ned uff ålln Hochzeidn danz kosd)

Hallo ihr Liem dord draußn.

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Blick über den Tellerrand überregional 7: Internationaler Comic Salon Erlangen

von am 24. Juni 2022 3 Kommentare

Wenn ich schon die Möglichkeit habe, MUSS ich natürlich einen Beitrag über Erlangen machen. Nicht nur, dass es nach wie vor die wichtigste Veranstaltung in Bezug auf die Neunte Kunst in Deutschland ist, es ist auch die erste nach der Corona-Pause. Eigentlich wäre ich ja in Dänemark gewesen und hatte auch schon einen Ersatzbeitrag gemacht. Manchmal kommt es aber anders als geplant… Dann aber wenigstens Erlangen… 😉

Auch zu diesem Beitrag gibt es ein paar Bilder in der Galerie… und auch wieder ein kleines Video auf Youtube.

und auch wieder ein paar Links:

Bongartz – Musik in allen Formaten

Moga Mobo

Comic-Salon Erlangen

Comic-Museum Erlangen

Stefanias Cafè 

Book of Songs – Die Playlist für jede Lebenslage

 

Wenn ich schon die Möglichkeit habe, MUSS ich natürlich einen Beitrag über Erlangen machen. Nicht nur, dass es nach wie vor die wichtigste Veranstaltung in Bezug auf die Neunte Kunst in Deutschland ist, es ist auch die erste nach der Corona-Pause. Eigentlich wäre ich ja in Dänemark gewesen und hatte auch schon einen Ersatzbeitrag gemacht. Manchmal kommt es aber anders als geplant… Dann aber wenigstens Erlangen… 😉

Auch zu diesem Beitrag gibt es ein paar Bilder in der Galerie

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Gerds garstiges Geblubber 21: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert…

von am 17. Juni 2022 Kommentare deaktiviert für Gerds garstiges Geblubber 21: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert…

Ich hatte euch von der tollen Idee bereits erzählt. Frau PinSels Plan war gut und wir lieben es, wenn ein Plan funktioniert. Aber können wir das immer voraussagen oder beeinflussen?

Hört selbst, oder beobachtet den Fortgang auf Instagram:

https://www.instagram.com/frau.pin.sel/

Ich hatte euch von der tollen Idee bereits erzählt. Frau PinSels Plan war gut und wir lieben es, wenn ein Plan funktioniert. Aber können wir das immer voraussagen oder beeinflussen?

Hört selbst, oder beobachtet den Fortgang auf Instagram:

https://www.instagram.com/frau.pin.sel/

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Gerds garstiges Geblubber 20: Ein paar Ankündigungen …und eine tolle Idee

von am 27. Mai 2022 Kommentare deaktiviert für Gerds garstiges Geblubber 20: Ein paar Ankündigungen …und eine tolle Idee

Heute gibt es ein paar Hinweise in eigener Sache, ein bisschen Werbung für die beiden nächsten Folgen und…

…eine tolle Idee, die ihr unbedingt kennen solltet.

deswegen gibt es hier auch gleich den Link zu Instagram:

https://www.instagram.com/frau.pin.sel/

und im Kontext:

https://www.scheiner.de/

 

Heute gibt es ein paar Hinweise in eigener Sache, ein bisschen Werbung für die beiden nächsten Folgen und…

…eine tolle Idee, die ihr unbedingt kennen solltet.

deswegen gibt es hier auch gleich den Link zu Instagram:

https://www.instagram.com/frau.pin.sel/

und im Kontext:

https://www.scheiner.de/

 

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Gerds garstiges Geblubber 19: Oasen und Anomalien im Raum Zeit Kontinuum

von am 20. Mai 2022 1 Kommentar

Den Dank gab es schon schriftlich. Heute kommt er in Form eines Audiofiles. Aber eben ganz anders… mit ein paar philosophischen Gedanken gemixt. Damit das kleine, pelzige Wesen aus dem Krebsnebel wieder was zum freuen hat…

 

 

Den Dank gab es schon schriftlich. Heute kommt er in Form eines Audiofiles. Aber eben ganz anders… mit ein paar philosophischen Gedanken gemixt. Damit das kleine, pelzige Wesen aus dem Krebsnebel wieder was zum freuen hat…

 

 

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Gerds garstiges Geblubber 18: Ist der Mensch schlecht?

von am 6. Mai 2022 2 Kommentare

Auch wenn es sich nach Fülselfolge anhört, war das schon ne Weile ein Hirngespinst. Eigentlich ein bisschen böser, aber so ist das schon gut… oder schlecht? Hört selbst…

 

 

Auch wenn es sich nach Fülselfolge anhört, war das schon ne Weile ein Hirngespinst. Eigentlich ein bisschen böser, aber so ist das schon gut… oder schlecht? Hört selbst…

 

 

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Der Graddis Commic Dåch als Osderhäsle

von am 29. April 2022 Kommentare deaktiviert für Der Graddis Commic Dåch als Osderhäsle

Nummer 17 – A weng frech.

Heute gibt es eine kurzweilige Geschichte aus der Kategorie vom Laden und vom Leben anstatt der geplanten Folge "Blick über den Tellerrand". Nicht schlimm, da es zeitlich eh gut passt. Meinen Lapsus werde ich ausbügeln und die Folge wird nachgereicht. Heute erst mal viel Spaß…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #17: Der Graddis Commic Dåch als Osderhäsle)

Hallo, ihr Liem dord draußn. Eichndlich wolld ich heud widder an Beidråch üwer a annersch Gschäfft mach. Blöd, awer ich hab die Uffnåhme versaud un nacherd wår kee Zeid mehr ums noch amål zum mech. Driffd sich also ganz gud, dass ich noch a echd witziche Anneggdode zum Graddis Comic Dåch hab. Der is ja wie fassd jeds Jåhr a edz wieder am zweddn Samsdåch im Mai. Also am Virrzehndn in demm Jåhr. Awer Mai, wie gsåchd. Un ebn nedd Abrill. Des war der Gründonnersdåch… Ich sids früh im Lådn, a boar Kundn sin a då. Nacherd kommd so a glenner Schdebbke rein und guggd sich mid große Aache um. Begeisderd isser scho, awer irchndwas suchd der a. Ich fråch, ob ichm was helf könnd, awer der draud sich ned so ganz. Irchndwann drolld er sich widder. Ich denk scho, dess war edz a weng komisch, awer geglaud hadder nix. Naja.
Kee Minudde schbäder kommd der Knirps widder rein. Mid Verschdärgung. Sei Vadder is edz dabei. Der had vorher offnsichdlich im Audo gewarded. Der Glee zeichdm a boar Büchli, wo nen inderessier däd. Awer der Vadder is ned so rechd begeisderbår.

Irchndwann drängd der den Glee: Du wolldsd doch was fråch!

Daraufhin nimmd der Zwerch sein ganzn Mud zamm und fråchd mich, wo die Gradis Commics wärn. Ich schdeh erschd a weng uff der Leidung und gebb dem denn Brossbeggd, wo die Commics ålle druff abgebilded sinn. Des hadd der awer nedd gemennd.

Mischd sich der Vadder ein: Nee, die Commics, wos heud umsonsd gebb dud.

Ich dann so: Ne, des muss a Missverschdändnis sein. Der Gradis Commic Dåch is immer erschd im Mai.

Der Vadder lässd sich awer ned beirr. Bein Huchndubel is des heud. Ich habs glesn!

Ich widder: Des glebb ich fei ned, der Dåch is üwerrechionål immer am selbn Dåch. Nämmlich am zweddn Samsdåch im Mai.

Der widder (generft) Dess kann går ned sei. Ich habs gelesn (wo ich mir edz nimmer ganz sicher bin, ob der dess wirglich kåh) Schau, da is doch so a Blagaad: Deuded uff mei Lådndür, wo des Blagaad vom Gradis Commic Dåch hängd. Da schdeds! Virrzehnder. Dess is doch heud!

Edz hadds der Glee gschnalld und beginnd sich für seim Vadder zum schäm. Ne Vadder, da schdehd doch Mai!

Der üwerschbield sein Labsus fachmännisch und dreibd sein Sohn nei: Gugg amål, die hamm beschdimmd a so was graddis zum middnämm.

Und dann an mich gerichded: Gibbds dann a widder Brådwörscht? Weil dann könnd ich mich ja durchring, selber amål mid nei zum komm. So Glenner auf edz!

Awer ich würd so gern a boar vo denne Commics käff, griech ich a weng a Geld?

Nix gibbds. Dess kömmer dann ja a noch am Gradis Commic Dåch gemech.

Puh, da dud mir nedd nur der Filius leid, da hab ich a scho widder Angst vor dem Dåch.

Naja, unner Herrgodd had hald an groußn Diergardn. Ghörd hald a duzu. In der Kasse hadds zwar nedd geglabberd, dafür hab ich a schönns Gschichdle zum verzähl ghabbd.

Ich freu mich drodzdem uff die anschdehenden Evends. Machds gud und bis näxdn Freidåch. Dschau, arrifedertschi, euer Gerd.

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer 17 – A weng frech.

Heute gibt es eine kurzweilige Geschichte aus der Kategorie vom Laden und vom Leben anstatt der geplanten Folge "Blick über den Tellerrand". Nicht schlimm, da es zeitlich eh gut passt. Meinen Lapsus werde ich ausbügeln und die Folge wird nachgereicht. Heute erst mal viel Spaß…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #17: Der Graddis Commic Dåch als Osderhäsle)

Hallo,

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Hinter den Kulissen 16 – Der "Gratis Comic Tag"

von am 15. April 2022 2 Kommentare

Die Bilder vom Gratis Comic Tag 2019 sind schon ganz schön lange her. In diesem Jahr legen wir wieder los. Was das bedeutet und wie normal unsere Normalität ist erkläere ich euch heute. Auch unter zu Hilfe nahme von Douglas Adams großartigem Anhalter.

Links:

besagter Beitrag von vor zwei Jahren über den unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive

Gratis Comic Tag die offizielle Seite

vergangene GCT in unserer Galerie: 2020 mit Einschränkungen, verschoben und echt klein, 2019 mit Regen, aber noch "normal" und den Rest könnt ihr ja selbst suchen 😉

Die Zitate aus dem Anhalter stammen aus dem 9. und 10. Kapitel der Übersetzung von Benjamin Schwarz. Aktuell liegen die Rechte bei "Kein & Aber". Meine Version ist älter 😉

 

Die Bilder vom Gratis Comic Tag 2019 sind schon ganz schön lange her. In diesem Jahr legen wir wieder los. Was das bedeutet und wie normal unsere Normalität ist erkläere ich euch heute. Auch unter zu Hilfe nahme von Douglas Adams großartigem Anhalter.

Links:

besagter Beitrag von vor zwei Jahren über den unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive

Gratis Comic Tag die offizielle Seite

vergangene GCT in unserer Galerie: 2020 mit Einschränkungen,

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Hinter den Kulissen 15 – Aktion hoher Spielwert

von am 8. April 2022 Kommentare deaktiviert für Hinter den Kulissen 15 – Aktion hoher Spielwert

Letzten Freitag konntet ihr es im Laden sehen: Das neue Spezialregal im Spielebereich mit den Empfehlungen der "Aktion hoher Spielwert". Seit diesem Zeitpunkt und davor teile ich auf Facebook die AHSW Beiträge. Dienstag konntet ihr es das erste mal hier auf der Seite lesen. Heute könnt ihr es das erste mal hören. Kurz und bündig – so wirklich eignet sich das Medium nicht um in Spielen zu schwelgen. Außerdem gibt es einen kleinen Ausblick auf anstehende Veranstaltungen im Zuge der sukzessiven Wiederherstellung der Normalität(?)…

Eigentlich wollte ich den heutigen Beitrag zusammen mit KaZu von der Spielbar machen. Aber ich stress sie eh schon während ihrer Freizeit mit Regellesen und -lernen. Ich setz mich dann ins gemachte Nest und kann einfach nur SPIELEN! – Danke dafür…

 

Letzten Freitag konntet ihr es im Laden sehen: Das neue Spezialregal im Spielebereich mit den Empfehlungen der "Aktion hoher Spielwert". Seit diesem Zeitpunkt und davor teile ich auf Facebook die AHSW Beiträge. Dienstag konntet ihr es das erste mal hier auf der Seite lesen. Heute könnt ihr es das erste mal hören. Kurz und bündig – so wirklich eignet sich das Medium nicht um in Spielen zu schwelgen. Außerdem gibt es einen kleinen Ausblick auf anstehende Veranstaltungen im Zuge der sukzessiven Wiederherstellung der Normalität(?)…

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Blick über den Tellerrand: Geht es hier weiter?

von am 18. März 2022 Kommentare deaktiviert für Blick über den Tellerrand: Geht es hier weiter?

Der heutige Beitrag läuft der Einfachheit halber wieder in der Rubrik "Blick über den Tellerrand". Faktisch ist es eine Mischung aus Istzustand und Ausblick. Ein kleines Intermezzo und gleichzeitig ein Plädoyer für das Format und für die Sache.

Was den Istzustand betrifft, seht ihr schon auf dem Bild unserer Straße. Baustelle und Ukraine, da komm ich nicht ganz drumrum:

Heute morgen, bevor ich den Beitrag eingesprochen habe, kam mir beim allgemeinen Blick über das Tagesgeschehen ein Artikel in "Die Zeit" zum Ukraine Krieg unter die Augen. Ambitioniert und subjektiv. "Der Urlaub des Westens ist vorbei" betitelt einen verständlichen wenn auch etwas aufgeregten Artikel über das westliche Verschließen der Augen. In der Kürze wird vieles auf unsere Konsumgesellschaft reduziert. Natürlich ist Kritik an dieser Stelle legitim und angebracht. Andererseits gilt es aber auch Aspekte dessen, was uns lieb und teuer ist zu verteidigen. Wenn das für einen Großteil eben McDonalds und Amazon ist, muss ich diese Einstellung nicht teilen. Wenn diese Aspekte aber zu einem gemeinsamen Nenner führen, dann gehören sie eben zu genau dieser Kultur dazu, die wir verteidigen müssen oder sollen oder wollen. Innerhalb dieser unserer "westlichen Kultur" gibt es eine schier unendliche Vielfalt, und meine ganz persönliche Vorstellung beinhaltet nicht zwingend genau diese beiden Galionsfiguren. Dennoch nehme ich es in Kauf, da es eben auch dazugehört. "Innerhalb" bin ich ein strikter Gegner und propagiere genau das Gegenteil. Vielfalt durch kleine, individuelle Betriebe mit persönlicher Note.

Deswegen werden wir unsere Serie fortsetzen, schon allein, weil das Feedback entsprechend positiv ist. Und aus Überzeugung.

Deswegen stehen hier heute nochmal alle Links zu den Firmen, die bisher direkt oder indirekt dabei waren.

Facebook Link Rock-a-hula
Facebook Link Hoffnung

Alles für den Helden
Brauerei Faust
MIKA Kaffeerösterei

Schuchbauer Messer Onlineshop
Die Radboten

Das Wollgeschäft Homepage
Facebook
Instagram

Ultra Comix Homepage
Youtube Channel
Facebook

Hotel, Restaurant & Brauwerkstatt Bruderherz

Die Murmel Homepage
Facebook
Instagram

Der heutige Beitrag läuft der Einfachheit halber wieder in der Rubrik "Blick über den Tellerrand". Faktisch ist es eine Mischung aus Istzustand und Ausblick. Ein kleines Intermezzo und gleichzeitig ein Plädoyer für das Format und für die Sache.

Was den Istzustand betrifft, seht ihr schon auf dem Bild unserer Straße. Baustelle und Ukraine, da komm ich nicht ganz drumrum:

Heute morgen, bevor ich den Beitrag eingesprochen habe, kam mir beim allgemeinen Blick über das Tagesgeschehen ein Artikel in "Die Zeit"

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Gerds garstiges Geblubber 17: Bedingt unbedingt oder unbedingt bedingt?

von am 28. Januar 2022 Kommentare deaktiviert für Gerds garstiges Geblubber 17: Bedingt unbedingt oder unbedingt bedingt?

Wenn es kein Plagiat wäre, würde ich es als "mythenmetzsche Abschweifung" betitulieren. Da ich aber des legendären Lindwurms Zorn oder den legendären Zorn des Lindwurms kenne, begnüge ich mich mit dem Üblichen: Gerds garstiges Geblubber 17…

 

Wenn es kein Plagiat wäre, würde ich es als "mythenmetzsche Abschweifung" betitulieren. Da ich aber des legendären Lindwurms Zorn oder den legendären Zorn des Lindwurms kenne, begnüge ich mich mit dem Üblichen: Gerds garstiges Geblubber 17…

 

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Gerds garstiges Geblubber 16: Noch einer…

von am 21. Januar 2022 Kommentare deaktiviert für Gerds garstiges Geblubber 16: Noch einer…

Ich hatte vor Jahren schon mal so einen Anlauf gemacht. Mit etwas mehr Lokalteil. Ist wieder eingeschlafen. Im Zuge unserer Freitags Mini Podcasts nehme ich einen neuen Anlauf. Hört selbst…

 

 

Ich hatte vor Jahren schon mal so einen Anlauf gemacht. Mit etwas mehr Lokalteil. Ist wieder eingeschlafen. Im Zuge unserer Freitags Mini Podcasts nehme ich einen neuen Anlauf. Hört selbst…

 

 

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"Im Bann der Dämonen" edümmolochisch

von am 14. Januar 2022 6 Kommentare

Nummer 16 – Tschuldichung und Edümmolichie.

Letzte Woche habe ich einen Schnitzer gemacht. Noch mal sorry dafür. Deswegen habe ich mich – um mich selbst zu entlasten – auf Spurensuche begeben. Alle Hintergründe, unerforschte Geheimnisse und die ganze Wahrheit nur hier bei Comicdealer oder live und in Farbe in Hermkes Romanboutique…

und noch die zwei Links: Lockerung im Einzelhandel trotz Verlängerung  und: Tagebuch des geschlossenen Ladens Tag 67: Ein Samstag im Laden

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #16: Tschuldichung und Edümmolichie)

Servus Leud und gleich vorwegg heud gibbds von mir widder amal a Grossower. Glosse / Blick hinder die Kulissen. Ich glebb des verglärd sich vo Allends.

Afang duds mid Mondach frühs Rudiene.

Ledzde Woche hadd ich a echd schönnes verlängerdes Wochenend. Brima.
Gflädzd, gfaulenzd und a gle weng was gschaffd. Edz is awer rum. Ich sidds also am Moondåch früh im Lådn. Hab ålles scho a weng frisch gmachd, gsauchd, die Auslåchn gerichd und ncompiuder hochgefåhrn. Dess is immer so mei Deiming. Am besdn scho ferdich bevor ich den Rrollo hochzieh und offiziell die Dür aufschberr. Also Mails dscheggn und enn Kondrrollbligg uff die Seide. Verdåmmd. Seide daun. Zuerscht Rudienekondrolle. Fdbzugang. Dscheck. Ei es Bi Gonfigg. Subber. Nacherd kann ich da wohl selber nix gemech. Also Blidzkondaggd mid unnerm Broweider. Fänggd ja gud an, der Mondåch. Zum Glügg is bei denne sofford enner auf Drabb. Be Ha Be had sich uffghängd. Zwä Minudde schbäder läffd alles widder. Na dess is ja amål gefluddschd. Knabb wirds edz drodzdem scho a weng. Kurz vor zehn. Also edz nochamål Seidndscheck. Was haddn der Oli Ell fürn komischn Kommendår hinderlassn? Uff mein Boddgaast von ledzdem Freidåch? Hä? Naja glär mer schbäder. Kurze Andword und guud. Sonsd war nix besonderes und Zeid wirds, n Lådn aufzumschberr.

Viel is ned los, und so mach ich mich vorne an der Kasse an mei leidiche Buchhåndlshalbjåhresvorbeschdellung. Läsdich. Muss awer gmachd werrn. Und da is so a Moondåch früh, wo nedd viel los is, obbdi.

Piep

Nachrichd vom Börnie.

"Ich glaube, der Oli L ist sauer, weil du ihn nicht erwähnt hast."

Fack! Kann går ned sein. Ich erinner mich genau, was ich zu ihm nodierd hab. Also schnell amål neighörd und… dasächlich. Ich habs verkaggd. Als gschwind wenichsdens den Dexd geänderd und a demüdiche Andword gschriem. Is mir ned nur beinlich, sondern a bersönlich ärcherlich, weil ich exdra kennen vergess wolld und mir deswechn die Dådn alle rausgschriem hab. Un edz außgerechned den Olli Ell, der wo scho mid am längsdn bei uns auf der Seid schreib dud.

Edz wirds echd eweng unübersichdlich. Bein Vau El Be dix also bei derre Beschdellung bin ich middndrin. Bein Olli hab ich mich erschdamål dexdlich endschuldiggd. Awer da wårn doch noch a boar annere Sachn, wo ich uff kennen Fall vergess dürf.

Also gschwind a boar gelbe Zeddeli. Ah und den Luidschi muss ich a noch schnell aruuf. Der had nämlich heud sein Gebordsdåch. Mach mer am besdn gleich. Edz is kenner da – also a schnelle Rauchbause und mei Bflichd als Freund erfülld.

Tuut

"Dschau Luidschi! Ennen ganz herzlichen Glückwunsch zu deim Gebordsdåch, mei Lieber. Edz hasd mich widder eighold. Wo dreibsd dich denn rum?"

"Ah Gerrdi, du bist es. Danke dir. Ah ich bin einfach ein paar Tage daheim. Aber alle fragen mich das. War ja sonst immer im Urlaub. Aber mit dem ganzen Scheiß hier hast du ja nicht viele Möglichkeiten. Ich hab echt einfach keinen Bock mehr auf den Scheiß. Alles ist komplizierter und aufwändiger und teurer. Wenn das so weitergeht bin ich pleite."

"Äh Luidschi, hast du ned vor ennem Monad, wie du mir gradulierd hassd, ned noch verzähld, dass es dir eichndlich verdammd guud gehd, weil du im Gegnsadz zu deinen Kolleechn scho länger invesdierd hasd und die Sache mid dem Keidering und dem Lieferdiensd eh scho aufgebaud hassd."

"Jaja schon, Gerrdi, aber es ist einfach verdammt anstrengend. Es ist einfach alles komplizierter, umständlicher und teurer. Kannst du dir das vorstellen? Ich muss auf meine neuen Lieferfahrzeuge noch bis mindestens Juli warten. Hab ich im September bestellt. Die ganze Lieferkette ist unterbrochen. Du weißt schon, die kriegen keine Chips bei. Und dann gibt es natürlich auch keinen Rabatt mehr. Und die Autos sind eh teurer geworden. Echt Gerrdi, ich hab einfach keinen Bock mehr auf den Scheiß… Es wird ja nicht besser. ******. Wenn das so weitergeht schmeiß ich den ganzen Mist hin. Ich bin einfach zu alt für so einen Mist. Du schaffst dich krumm, verdrehst dich, lässt dir was einfallen und am Ende bleibt weniger übrig, als normal."

"Äh ja Luidschi, ich weiß ja dass du es schwer hast. Edz feier ma schön deinen Geburdsdåch und wir sehn uns die Dåche mal. Bei mir kommen grad Kundn und ich muss amål uffhör…"

"Ja Gerrdi, danke für deinen Anruf. Grüß Katherina von mir und halt die Ohren Steif. Und du musst wirklich unbedingt die Tage mal wieder vorbeikommen…"

Oha, dem gehhds als a ned viel annersch wie mir.

Ich hab vor a bår Wochn amål gsachd, dass mir im Vorweihnachdsschress ganz schön fehleranfällich gworrn sin. Edz muss ich håld eiseh, dass des Brrobleem no ned vom Disch is. Der ganze Missd hängd håld midnanner zamm. Der Luidschi hadds ja grad beschdädichd, der sachd genau des selbe. Mid denne ganzn glenne Komblikaziönli durch die Banndämie bluss den damid eihergehenden veränderdn Bedürfnissn, Gewohnheidn und Exdrawürschd is des mid der Norrmalidäd nixh annersch, wie a frommer Wunsch. Der sachd ja a, dasser a eefach nimmer zur Ruh komm dud und dass so a richdige Erholungsfaase eefach ned in Sichd is.

Ich jammer nedd, ich redd blos drüwer. Ich bin ja offnsichdlich ned der Ennziche. Drodzdem muss irchndwie dess mid derre Rückkehr zur Norrmalidäd dobb Breioridie sein. Mir müssn raus aus derre verdraggdn Siduazion. Sonsd wirrd aus denne glenne Fehlern nacherd a echdes xundheidliches Deffizidd. Weil was annersch wie Erschöbfung oder ewn a Mangel an Erholung isses ja edz scho ned. Mir müssn eefach an emm gemeinsamen Schrang zieh, in enne Richdung.

Ward amål wie war dess in derre Füsigg noch amål?

ding dong

Und scho gehd die Dür uff. Da kommd genau der Richdiche. Des Wölfle, der had amål Füssigg schdudierd. Den fråch ich…

"Äh Wölfle, sach amål, wie isn dess in derre Füsigg?"

"Um den Vektor geht es. Der Vektor von unserer gemeinsamen Anstrengung muss wegführen von der Pandemie. In der Physik gibt es immer wieder zwei Kräfte, die genau entgegengesetzt wirken. Zentripedalkraft entgegen Zentrifugalkraft, Reibung und Luftwiederstand gegen Antrieb und so weiter. Wir müssen unsere Vektoren vereinen. Nur so können wir eine ausreichend große Gegenkraft erzeugen um der Krise zu entrinnen."

Hmm hörd sich irchndwie ganz logisch an, awer a aweng nach Gosdbasders. So von wechn Schdralen greuzn und so… "Pandemie" hadder gsachd. Mir is dess mid dem fränggisch lieber.

Im fränggischn hörd sich des Word a nochamål viel bedrohlicher an. Awer a bildlicher. Ich hab ja ledzdes Jahr ungefähr zur selben Zeid wie edz a Deorie ghabbd. Mid Beweismaderial sogår. Dass die Fullkanier schuld wärn (Siehe: Lockerung im Einzelhandel trotz Verlängerung  und: Tagebuch des geschlossenen Ladens Tag 67: Ein Samstag im Laden) . Eichndlich is mir des heudzudåche fasd a weng zu rassisdisch. A ganzes Volk dafür verandwordlich zum mach. Und dann noch die Fullkanier. Ne, des gehd ned. Inkooreggd.
Neue Deorie. Vielleicht is ja an dem fränggischen Word was dran. Hab ich a midn Hermke scho drüwer geredd. Wolld mir a weng rescherschier helf. Wolld sich a bald meld, weil ich brauch ja allerweil immer Fudder für mei Beidräch.

Klingeling

"Hermkes Romanboudique, hallo hier ist der Gerd."

"Schnauf"

Ah, Hermke…
"HALLO HERMKE! HAST DU WAS RAUSGEFUNDEN?"

"Also Gerd, ich habe da recherchiert. Im Fränkischen sieht man klipp und klar, dass der Wortstamm aus der Fantasy kommt, nicht wie zunächst vermutet aus dem Griechischen."

Aha, der alde Ladeiner, Grieche und Wordschubbser had dasächlich was rausgfunne. Eefach reed lass. Ned unnerbrech, des verwirrd den bloß mid seim Höhrgerät. Wird a langs Gschbräch. Oder besser a Monoloch. Awer fundierd.

Am Schluss hab ichs verschdanne und sach nochamal laud und deudlich

"DANGSCHÖN. MIR SEHN UNS EH…"

Soso
Mir sin also alle "Im Bann der Dämonen", wie in dem Edd Grienwuud Roman um den Elminsder… Banndämie ewn. Hörd sich für mich gfährlicher å wie die außerfränggische Verglärung. Dass des Word vo denn åldn Griechn komm dud. Üwers ganze Volk verbreided oder verdeild. Is zwår a wahr, awer wesendlich wenicher bedrohlich als wie des mid denne Dämonen. Gud, wenn nacherd die Dämonen üwers ganze Volgg verdeild sin is des a widder gruselich…

Mir gfälld die Deorie vei fasd noch a weng besser. Wie die wo ich ledzdes Jahr um edwa die selbe Zeid aufgschdelld habb. Vor allem isses gloar: Es gehd ja scho eindeudich ausm fränggischn Wordschdamm hervor. Banndämie >> Die Dämonen sinds!

Dummerweise hamm mir kennen Erzmachier Elminsder (der wo ausschaud wie der Gloon vom Gandalf, denne Diseiner is damals scho nix eegfalln…) Desweechn müssn mir, des ganze Volgg unnere Kraffdweggdörli addier, damid mir die Dämonen zurüggschlaach – und endlich widder a weng Norrmalliddäd herschdell könn. Weil dess wollmer alle und damid is des der grössde gmeesame Nenner. Oder so. Ich wäss des nimmer so genau. Frach ich hald nacherd nomma ennen, der wo sich mid Madde auskennd. Auf jeden fall isd dieser Nenner arch groß.

Wie auch immer. Edz bin ich von meine Fehlern zu Koffid umgschwenkt. Ned grad a dialeggdische Glanzleisdung, awer hald schonna weng wåhr. Durch dem Koffid is unner aller bersönliche Dreedmühle indensiver worrn. Unner aller Zündschnur kürzer und zumindesd bei mir a die Konzendrazion und Kwallidäd von menner Arbett mehr als wie nur a weng beeindrächdiggd.

Ennen Schuldichn zum hamm wår scho immer gud. Nacherd muss mer sich kä Gedånggn mach, dassmer effenduell selwer was verboggd hamm könnd. Und wenn am End a noch NED die Wissnschafd herhald muss, also die Füsigg oder die Medizin, sondern so realisdische Beelzebuben wie Dämonen, nacherd is doch alles bein Besdn. Wenn ich dess gleich gewussd hädd…

In diesem Sinne wünsch ich euch a schönnes Wochnend, und såch in berfeggdem Fränggisch: Tschau, arriffidertschi, euer Gerd.

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer 16 – Tschuldichung und Edümmolichie.

Letzte Woche habe ich einen Schnitzer gemacht. Noch mal sorry dafür. Deswegen habe ich mich – um mich selbst zu entlasten – auf Spurensuche begeben. Alle Hintergründe, unerforschte Geheimnisse und die ganze Wahrheit nur hier bei Comicdealer oder live und in Farbe in Hermkes Romanboutique…

und noch die zwei Links: Lockerung im Einzelhandel trotz Verlängerung  und: Tagebuch des geschlossenen Ladens Tag 67: Ein Samstag im Laden

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören,

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Hinter den Kulissen 14 – was bringt das neue Jahr?

von am 7. Januar 2022 6 Kommentare

Schande über mich! Ich habe vor lauter Zahlenwirrwar Oliver L. vergessen. Sträflich! mit fast 50 fundierten Beiträgen zu klassischen Comics und Phantastik ist er natürlich fester Bestandteil. Ich kann mich nur entschuldigen und darauf verweisen, dass viele Arbeiten gestückelt und zwischendurch erledigt werden müssen. Irgendwo zwischen zwei Kopien meiner Liste bist du dann rausgefallen…

Mit dem ersten Audiofile 2022 beginnen wir das Jahr als kleinen Einblick und Ausblick. Böse Zungen könnten von einer meiner berüchtigten Fülselfolgen sprechen, aber ich erkläre euch, warum das nicht so ist und warum es doch so ist. Ich hoffe ihr habt zum ersten mal in 2022 Spaß mit unserer Freitagsunterhaltung.

In der Tradition der Adventsbeiträge auch hier eine kleine Liste mit relevanten Links. Auch wenn es viel um Internes geht…

1. Die gelegentlichen Helferlein, die so im Bereich bis 10 Beiträge liegen:

Durian Khaar, Penny Lane, Chainsaw, Ijon Tichy, Matita, Powaqqatsi, Christian Süßmeier tja und natürlich Andre als Ex Captain und Sarah als aktuelle First Officer

2. Regelmäßige Autoren im Bereich zwischen 10 und 100:

außer Konkurrenz läuft da natürlich Hermke mit immerhin 27, dessen Klassischen "Lesetipps eines alten Buchhändlers" ich irgendwann einmal hochgestellt habe,

dann folgen in aufsteigender Reihenfolge Mitch mit 17 seiner Lieblingsbücher, Markus T mit 20 Rezis und der tollen Idee zu "Parallelen" die wir damals im ersten Lockdown entwickelt haben…, KaZu mit 30 Spieletipps begleitend zur Spielbar, Ulli mit immerhin 46 ihrer Cineworld Kinonews, Hiltja mit 80 Spieletipps und den Artikeln für das Central Kino und Mister Endres mit bisher 82 seine Krimi, Thriller und Comic Beiträge.

3. Und dann noch Bernie mit 100, Horst mit 220 und ich

Außerdem solltet ihr euch den GCT vormerken, sowie den Comic Salon Erlangen… 2022 könnte nämlich wieder etwas mehr Normalität auf uns zu kommen…

 

Schande über mich! Ich habe vor lauter Zahlenwirrwar Oliver L. vergessen. Sträflich! mit fast 50 fundierten Beiträgen zu klassischen Comics und Phantastik ist er natürlich fester Bestandteil. Ich kann mich nur entschuldigen und darauf verweisen, dass viele Arbeiten gestückelt und zwischendurch erledigt werden müssen. Irgendwo zwischen zwei Kopien meiner Liste bist du dann rausgefallen…

Mit dem ersten Audiofile 2022 beginnen wir das Jahr als kleinen Einblick und Ausblick. Böse Zungen könnten von einer meiner berüchtigten Fülselfolgen sprechen,

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Silvesteransprache – ned ganz bös awer scho deudlich

von am 31. Dezember 2021 1 Kommentar

Nummer 15 – Silvesteransprache – gudn Beschluss.

Letzte Woche habe ich ja bereits erwähnt, dass einiges raus muss. Nicht aus dem Laden (oder doch, auch!), sondern aus meinem Kopf. Mein Therapeut Prof. Dr. Abdul Nachtigaller warnt, ich könnte sonst im Schmalzsee eine schlechte Idee ausbrüten… Deswegen heute mal wieder eine Glosse. Und nein, ich bin nicht der Stollentroll, ich bin der Pistenbulli. Um meine Zunge adäquat zu lösen, habe ich bereits vor 24:00 Uhr einen kräftigen Schluck von "Gerd Garstigem Blubberwasser" zu mir genommen. Danke dafür an Santa Skeleton Man and Spellarella!

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #15: Silvesteransprache)

So a Jahres Abschluss Reedn is so a Sach. Gråd weil wemma innem Lådn schaff dud, in mein Fall annoch demm, wo mer ghörd, is mer ja gwasi a dem Umsadds verpflichded. Des hässd awer a, dassmer ned immer so reed dürf, wie mer måch. So gibbds hald folgerichdich a an muldiblen Gerd. Weil brifaad däd ich scho ab und an gern amål annerschders reed. Blooss innem Kondexd midn Lådn dürff ich hald ned. Hädd mer scho zwä Bersönlichkeidn. Awer die dun sich nadürlich jeweils noch amål aufschbald. Weil sowohl der briffaade Gerd bladzs uf der ennen Seid immer amål widder raus und brülld, dasser middlerweile null Dolleranz mehr had, annererseids fehlds nacherd a widder an Konsegwenz weil irchendwer, wo eim håld wichdich is widder den dodåln Dummfuch verzähl dud. Und im Gschäffd, wo mer hald a widder dibblomaddisch sei MUSS, bladzds hald a raus, wenn irchend so a Broffozierdebb sein Rüssel neischdeggd und frächd, ob mer bei uns echd a Mauldäschli draach muss. Echd. Jeder dürf sei Meinung hamm. Awer Meinung is Meinung und sedzd ja a scho Voraus, dass mer sich die Meinung gmachd had. Blöde Broffokazion is hald was annersch. Richdich Bladz is nadürlich auch dann ned wirglich legidiem. Im Lådn.

Ännziche Ausnahme is mei fränggische Glosse. "Vom Lådn und vom Lebn". Ihr kennds ja scho. Und was wär besser für geeichned, annem Silfesder noch amål a weng des Jåhr refü bassier zum lass, als wie genau dess Formåd. Ich habbs ja am Heilichn Amnd scho angedeuded. Edz isses awer nochamål annersch.

Es gibt nämmlich heud vorallm a bår Sachn, üwer die ich ned red möchd. Sädz, die wo ich in denne ledzdn Zwä Jährli eefach zu ofd ghörd habb.

Bassend zu meine vier Bersöhnlichkeidn gibds nacherd a vier Sachn, üwer die ich ned redn måch.

1) Des is zum erschdn die Gschichd, mid der Ledålidäd vo demm Coffid. "Mir sin eh scho zu viel Leud uff derre Weld. Des Coffid driffd eh nur a bår ålde und schwache. Is ja nix Unnaddürlichs. Gibbds immer widder."

Wie gsachd, des is die erschde Sach, üwer die ich NED(!) red möchd, a wenn mir die brinzibielle Üwerlechung scho gloar is. Ich bersönlich bin hald ganz froh, dass unnere moralischn Schdandards sich in denne ledzdn hunnerd Jåhr a weng verännerd hamm. Deswechn üwerlass ich des denne, wo allweil immer noch im Gesdern leb du oder woll. Ich hadd hald ghoffd, dass soa Disskussion üwer den Weerd oder Unweerd vo Leem nimmer gführd werrn müss.

2) Zumm zwäddn måch ich ned üwer des Genzeuch un die Farmaleud redd. Dass mer nacherd nimmer schwanger werrn kå und was wäss ich ålles. Da müssd ich ja noch weider zurück in die Vergangenheid. Gloar isses, dass die Geldsäggl vo dere Konzernle scho glimber du. Awer glimbern duds in unnerer Weld heud hald üweråll. Also üwerlass ich des hald denne, wo ihr muldible Sklerose liewer mid a bår Zuggerkücheli behandl du, als wie mid Coffaxxone.

3) Driddns werd ich ned üwer Schdochasdigg, Schdaddisdigg und wissenschafdliche Abhandlungen reed. A wenn Madde und gråd Wahrscheinlichkeidszeuch und Schbieldeorie scho a weng a Schdeggnbferd vo mir sinn. Des lass ich lieber denne, wo schdändich mid sowas um sich schmeiß du, awer kee Ahnung hamm. Ned vo wissnschafdlichem Arrbeidn, ned von Schdaddisdiggn. Die wo die Wordde Wahrscheinlichkeidsraum odder Fariable noch nedd amål khöörd hamm. A guude Freundin, die wo üwrigens grad im bassenden Bereich Forschung und Medizin schaff dud, hadd sich für so enn amål die Müh gmachd, wechn so enner Sach amål richdich zum rescherschier. Had dem die vollschdändiche Forschungsarbeid wo der e ennziche Grafigg zidierd hadd kommendierd und in endschbrechend eefache Worde gebrachd, damid des verschdändlich wird. Had sich ihr ganzes Wochenend um die Ohren gehaun. Wolld der awer dann går ned wiss. Hadd scho neue noch viel brrissandere Faggdn ghabbd. Deswechn will ich da a nimmer drüwer redd.

4) Zum virrdn måch ich a ned üwer Schdaadsgewald un dodalidäre Reschieme redd. Da muss mer bei uns eichndlich goar ned drüwer redd. Dess üwerlass ich liewer denne neue rechde Freiheidshüder. Die wissn ja eh, wie dess am besdn gehd. Is håld a weng befremdlich für mich, dass die des edz blödzlich im Rollndausch vo derre Seide verarchumendier du.

Awer, wie gsåchd. Üwer des Zeugs will ich ja ebn NEDD reed. Ich will nämmlich går nimmer üwer so Zeuch reed und a ned mid Leud, wo so Zeuch verzapf du. Mir is scho gloar, dass es ned bloos die Debbe sin. Da sin a jede Menge eefach blos ängsdliche oder hald sgebbdische Leud dabei. Mid denne kammer scho noch weider reed.

Und wenn enner nüchdern un sachlich üwer Schdadisdign, Fallzahln, Ledalidäd un damid einhergehenden subjeggdievn Endscheidungen red will, nacherd is dess scho besser, wie dess, wass unner Bollidigger im Wahljår gmachd hamm. Genau des ummen heisn Brei Rumgeeiere vo denne führd ja gråd a widder zu Unsicherheid und Diskussionen.

Deswech will ich a ebn zu denn vier Büngdli nix verzähl.
Im Gechnzuuch will ich blos vier Fråchn schdell und a gleich mei Andworrd. Hörd gud zu und lassd euch Zeid mid euern Andworrdn.

Erschdns: Was bedeuded Freiheid? Also die indiffiduelle Freiheid, wo für uns heud Schdandard is? Is dess echd blos des Rechd, jede scheiß Serie schdriem zum könn? Is des echd nur des Rechd, jeds Jåhr des neusde Schmaadfon zum käff könn? Un dass unner Nahrungsmiddl und was wäss ich ålles a möglichsd billich un diskaunded sinn? Dass mir Alles sofford hamm könn?

Mei Andword is, dass dess alles a Scheiß is. Freiheid für ennen gibdds ned. Des hamm scho viele große Köpf, Revoluzzer und Filosofn gemerkt und erkånnd. Freiheid gehd immer a nur mid der Bereidschaffd zamm, a Verandwordung zum üwernehm. Die heud gängiche Inderbredazion von Freiheid is in Wirglichkeid widderliche assoziale Echomanie.

Zweddens: Was bedeuded eichndlich Demoggradie? Hässd des, dass innerer Demmograddie nix beschdimmd werrn dürff? Dasses kenne Endscheidungen gebb dürff, wo ned jeder måch? Dassmer kenn zu was zwing dürf?

Mei Andword is, dass mer des ned mach müssd, wenn die Einsichd, wo die Filosofn da ghabbd hamm ned schdimm würd. Demoggradie is zwar scho die Rechierung des Volges, genauer gesåchd des Schdaadsvolges. Awer die Recheln, wo dann hald aufgschdelld werrn, geldn dann hald a für dess Volg. Des gild in der Esdevauo genauso, wie wo annersch. Wenn alle Leud sinnvoll fåhr würdn, nacherd bräuchd mer ned üwerall die Schildli und vor allem kä kosdnbflichdiche Foddokäsdle. Wenn also die Mehrheid des Schdaadsvolges FÜR enne Sache is, nacherd gild des hald a fürs ganze Schdaadsvolg.

Driddens: Habbds ihr eichndlich a Ahnung, was Gemeewohl bedeudn dud? Also dass unner Schdaad genauso wie jeder vo uns Glennen da a a Verbflichdung had? Dem Gemeewohl gechnüwer?

Guud, da hadds in ledzder Zeid a a reladief blöde Verschiebung im Verschdändnis geem. Awer wenn mer edz amål so schbinnerde Pförz und kabbidalisdische Auswüx weglass, und des amål eefach blos udalidarisdisch bedrachd, nacherd is des dodål eefach definierd. Mir sin verbflichded und der Schdaad soll dess a durchsedz, dafür zum sorch, dasses enner möglichsd großn Grubbe von Leudn möglichsd gud gehd. Im obdimålen Fall hald alln. Wenn enner also auf seim Rechd bochd, irchndwas zum mach, oder ned mach, zum hamm, oder was wäss ich, was genau dieser großen Grubbe oder annersch vielen annern Grubbn schad würd, nacherd dürff er dess hald eefach ned.

Virrdens: Glebbd ihr dasses an der Zeid is, dass mir unner normales Leben wieder zurückbekomm du? Dass die Kinner wieder nei die Schul geh könn? Dass mir unner Gasdro widder zurückhamm, a die Kneibe ums Eck fürs Feieråmndbier? Dass mir unner Kuldur egal wie subbich se a sei måch widder ausleb könn? Dass mer ned jedsmal zammzuck müss, wenn enner neben uns hust muss?

A da habb ich a bersönliche Andword: Ich glebb, dass mir des alle wolln. Nacherd muss mer hald a amål auf sei Rechd zum rummspinn verzichd un dem Haubdkonsens folg. Den solld mer nämmlich nie ausm Aach verlier. A wenns a bår Leud gibbd, a bei denne Schbezialisdn, wo annere Meinungen verdreed du, is der üwerwäldichende Deil vo denne, wo was davon verschdee du in der Sache einich. Und a in der breidn Befölgerung herrschd a einhelliche Meinung.

Es gibbd a Zeid, wo mer sei achdesechzicher Gen widder randalier lass dürf. Es gibbd a Zeid, wo mer hinderfråch muss, was gud und was ned gud war. Awer es gibbd a eefach amål a Zeid, wo mer die Arschbäggli zammkneif muss und sMaul häld. Obachd. ned zumm verwechsl. des gild ned für unner Volggsverdreder vor der Wåhl. Die hamm des a falsch verschdanne. Des gild für uns. Fürs Schdaadsvolg.

Rumdiskudier – ohne jedn Blån dörff mer am Schdammdisch. Dafür is der nämlich da. Und rumdiskudier dörff mer in der Wissnschaffd a. Des hässd dann Disskurs. Awer dann muss mer hald a wissnschafdlich bleib. Und sei. Des hässt, enn Blån hamm, von derre Maderie. Sonsd is besser, ma häld die Glåbbe.

Be ess. Feisbuck is kä Schdammdisch und des Nedz is kei wissendschafdliche Abhandlung.

Bebe ess. Warum ich dess heud alles gsachd hab? Weil ich endlich widder a weng Normalidäd will. Weil ich mir dess fürs nächsde Jahr innich wünsch du. Weil ich glebb, dass mir dess nur schaff könn, wenn mir eefach edz alle amal mach du, was die üwerwäldichende Mehrheid vo denne Leud, wo was davon verschdeh du für den ennzich gangbårn Weech haldn du. Wenn mir nedd schdändich Kinnergardnneidgeblärre rauslass und uns geechn jedn Scheiß reflexatrdich zur Wehr sedz. Bähh, dess is unfähhr! Der dürf was, was ich nedd dürf! Und wenn mir uns lieber als geschlossene Frond hinner die eh scho genüchnd schwierichn Endscheidungen vo unnern Bolliddigern schdell du. Kenner will uns schadn, kenner will uns was wegnemm. Mir griechn was gschenggt! Imbfschdoff in Hülle und Fülle. Umsondsd. Des is a Brifilleech und kei Zwangsmaßnahme. Wie gsachd, lieber a gschlossene Frond FÜR den Kampf um unnere Normallidäd, als wie irrwidzige Schdrasnschlachdn im Namen vo irchndwas, was a dodåler aufgebauschder Grampff is.

Ich wünsch mer für 2022 a Rückkehr zum normaln Leben. Für die Schulkinner, für die Bfleecher, für die Gasdro, für Konzerrde, für uns alle und für unner Leben. Dafür is so a glenner Bieks echt ned zu viel. Und glebbds oder ned, awer die, wo des Zeuch gmachd hamm, sin zwår scho kabbidalisdische Aasgeier, awer a brilliande Leud, wo wissn, was se machn. Dass mir ned noch viel diefer in derre Miseere drinnsidz, hammer genau denne zum verdangg. Sedzd des ned aufs Schbiel. dasses so is, wies edz is. Nämmlich ned so schlimm, wies sein könnd!

Ich wünsch euch allen da draußen nen subber Amnd unna wundervolles neus Jåhr. Tschau, arrfiderdschi, euer Gerd und bis bald beim frändlie neibarhudd comicdieler!

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer 15 – Silvesteransprache – gudn Beschluss.

Letzte Woche habe ich ja bereits erwähnt, dass einiges raus muss. Nicht aus dem Laden (oder doch, auch!), sondern aus meinem Kopf. Mein Therapeut Prof. Dr. Abdul Nachtigaller warnt, ich könnte sonst im Schmalzsee eine schlechte Idee ausbrüten… Deswegen heute mal wieder eine Glosse. Und nein, ich bin nicht der Stollentroll, ich bin der Pistenbulli. Um meine Zunge adäquat zu lösen, habe ich bereits vor 24:00 Uhr einen kräftigen Schluck von "Gerd Garstigem Blubberwasser"

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Adventskalender 2021 T-00: diesmal ein Audiofile an Heiligabend

von am 24. Dezember 2021 1 Kommentar

Dass die fränkische Glosse auch freundlich, nett und positiv geht habe ich schon bewiesen. Auch wenn in "Gerds garstiges Geblubber" das schöne Wort garstig enthalten ist, war es eh schon immer eher "wertneutral". Heute ist es weihnachtlich ;-). Also nicht weinerlich!

Danke euch ALLEN und ein frohes Fest!

! Das Copyright des kleinen Audioschnipsels liegt natürlich bei Shane MacGowan und Jem Finer.
! Ich hoffe mal, dass mein kleines Musikzitat nicht zu eng gesehen wird 😉

Außerdem gibt es in diesem Jahr erfreulicherweise keinen kompletten Lockdown an Heilig Abend und deswegen ein paar neue Bilder in der Galerie

 

 

Dass die fränkische Glosse auch freundlich, nett und positiv geht habe ich schon bewiesen. Auch wenn in "Gerds garstiges Geblubber" das schöne Wort garstig enthalten ist, war es eh schon immer eher "wertneutral". Heute ist es weihnachtlich ;-). Also nicht weinerlich!

Danke euch ALLEN und ein frohes Fest!

! Das Copyright des kleinen Audioschnipsels liegt natürlich bei Shane MacGowan und Jem Finer.
! Ich hoffe mal, dass mein kleines Musikzitat nicht zu eng gesehen wird 😉

Außerdem gibt es in diesem Jahr erfreulicherweise keinen kompletten Lockdown an Heilig Abend und deswegen ein paar neue Bilder in der Galerie

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Adventskalender 2021 T-21 "hinter den Kulissen 11"

von am 3. Dezember 2021 1 Kommentar

Auch wenn es man es kaum wahrnimmt, weihnachtet es langsam. Entsprechend könnt ihr euch wieder auf viele passende Tipps freuen. Comics, Bücher & Spiele. Alles analog und individuell von uns verfasst. Angefangen haben wir ja bereits…

Die Freitage bleiben aber weiterhin unserem Mini-Podcast vorbehalten. Auch in der Adventszeit wollen wir den Faden nicht abreißen lassen…

 

 

 

Auch wenn es man es kaum wahrnimmt, weihnachtet es langsam. Entsprechend könnt ihr euch wieder auf viele passende Tipps freuen. Comics, Bücher & Spiele. Alles analog und individuell von uns verfasst. Angefangen haben wir ja bereits…

Die Freitage bleiben aber weiterhin unserem Mini-Podcast vorbehalten. Auch in der Adventszeit wollen wir den Faden nicht abreißen lassen…

 

 

 

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Ein Blick hinter die Kulissen #8: Wie geht eigentlich Rollenspiel?

von am 12. November 2021 4 Kommentare

Nach wochenlangem Jammern und Zetern heute vielleicht eine Entschädigung für euch. Woher kommen Rollenspiele, was sind Rollenspiele und wie funktionieren Rollenspiele? Eine Einführung in die Welt der Spiele – für Einsteiger und welche, die es noch gar nicht wissen…

 

 

 

Nach wochenlangem Jammern und Zetern heute vielleicht eine Entschädigung für euch. Woher kommen Rollenspiele, was sind Rollenspiele und wie funktionieren Rollenspiele? Eine Einführung in die Welt der Spiele – für Einsteiger und welche, die es noch gar nicht wissen…

 

 

 

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Ein Blick hinter die Kulissen #7: Ne Scheibe abschneiden

von am 5. November 2021 Kommentare deaktiviert für Ein Blick hinter die Kulissen #7: Ne Scheibe abschneiden

Nepper, Schlepper, Bauernfänger auch bei uns im Buchhandel. Glaubt man kaum. Kosten aber mehr Zeit und Nerven, als man denkt… Hört selbst.

 

 

Nepper, Schlepper, Bauernfänger auch bei uns im Buchhandel. Glaubt man kaum. Kosten aber mehr Zeit und Nerven, als man denkt… Hört selbst.

 

 

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Geschichten aus dem Hermkeverse #11: Ein reuiger Sünder

von am 29. Oktober 2021 3 Kommentare

Manchmal kommt es anders, als man denkt. Ich wollte kein weiteres mal in diesem Format auf Diebstahl zurückkommen. Das Thema ist auch durch. War es jedenfalls, bis zu jenem rührenden Tag. Hört selbst…
 

 

Manchmal kommt es anders, als man denkt. Ich wollte kein weiteres mal in diesem Format auf Diebstahl zurückkommen. Das Thema ist auch durch. War es jedenfalls, bis zu jenem rührenden Tag. Hört selbst…
 

 

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Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln

von am 15. Oktober 2021 2 Kommentare

Nummer 14 – Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln in der Bolliddigg?

Quatsch. Ich wollte ja gar nicht politisch werden. Koalitionsgespräche hin und her. Alles egal. Ich wollte nur über meine Sinnkrise, meine Fragen und eure Antworten reden. Und euch damit etwas zum Lachen geben. Denn nicht alle Antworten waren prägnant und / oder sinnvoll…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #14: Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln)

Jawoll, ich wäss, dass mir nach der Wahl hamm un ich wäss a, dass des inner Bollidigg eh mässdns ned schnell geh dud, mid so Koalizionsverdingens. Will ja jeder sei Schäfle neis Droggene bring. Und vonnem bolliddischn Braggmaddismus hab ich a scho ebbes nixmer ghörd. Schnell gehds allerweil immer nur, wenns um irchnd enne Erhöhung von mehr oder wenicher gud verschdeggdn Zusadz Hürdn fürn Normålbürcher gehd. Awer edz hab ich mich vei selberds naufs Gladdeis gführd. Ich wolld ja går nix zu unnerer Bollidigg såch. Ich wolld vielmehr üwer unnere Seid reed. Habbich mich wohl verführ lass. Wechn dem Dialeggd. Da glebb ich audomadisch erschdamål, dass ich mich aufreech dürff oder soll oder muss, oder was wäss ich. Na ja, håld mässdns.

Is awer heud dodål annerschders. Heud wolld ich bloß üwer mei Griese und euer Reaggzionen schbrech. Da muss ich nämmlich såch, dassder von der Zeid her widder amål dobb gwesn seid. Schneller kammer sich går ned wünsch. Ruggzuck vorgebreschdd mid a bår Sädz. Manchmal a a bår mehr, a wenn ich gsachd habb, dass ich mich freu würd, wenn ihr euch auf kurze, bräggnande und sinnvolle Kommendåre beschränk möchd. Awer so is dess hald mid unnerer subber Komiunidi. Alles, durch die Bångg nedde, dreue und hilfsbereide Dübbn. Des is a echd a schönns Gfühl. Jeder wäss was, jeder will a weng helf und midreed und jeder kennd sich a subber aus.

Da hamm mir vei echd Glück mid euch.

Na ja, dess mid den Zuhör ist håld a weng subjeggdief. Awer ehrlich, dess isses eh bei uns ålln. Dass des, was ich mein du – a so verschdanne wird und ich dann a noch die endschbrechende Andword griech du, die wo ich will und nedd, weils die Meinung is, die wo ich hör will, sondern weilse hald eefach zur Fråche bass dud – dess is eher seldn… Hörd sich edz a weng ungerechd an. Weil ihr blos die bår Kommendärlie gsenn habbd und ned die mäils lesn mussded und die Gschbrächli führn mussded.

Ich wolld ned wiss, was Emmasson måchd. Ich had a scho gsåchd, dass mir mid denne eh ned konkurrier könnd. Ich hab a nedd wiss woll, was für dolle Obn-surs Schobbsüsdeme es geb dud. Ich hab mich damid echd scho ausgiebig beschäfdiggd. Habb ich a gsachd! Ich wäss a nedd, warum mer mir nochamål verglär muss, dass mer die offizielln Werbedexde verwend dürff. Des wäss ich! Will ich awer nedd. Nacherd fehld drunder nur noch, dass Kundn, die wo dess gekäffd hamm, sich a für jenes inderessier du. Bei uns is des indifiduell! Und genau da drumm gehds bei denne Fråchn, wo ich gschdelld hab a. Es ging lediglich blos dadrum, ob mir a weng mehr buschn solln oder ned. Zur Ehrenreddung muss ich sång, dass des die meisdn a eh scho gmergd hamm, dass ich mich scho während demm Beidråch selber widder hab nordn könn.

Und dess is a edz der Bunnggd. Ich gläbb, dass des ganze im Großn und Gånzn scho bass dud. Ich will da eds a kä Dibbs mehr. Die bår Sachn, wo echd broduggdief wårn, sin mir leider eh scho bewussd gwesn. Hängd håld a mid dem annern Broblem zamm, wo ich scho öfder angschbroche habb. Mänbauer oder a Fraunbauer. Ich würrd unner Vielfald gerrn noch a weng erhöh. Zum Beischbiel a widder mehr üwer Schbiele redd. Da däd ich awer hald a widder wen brauch, der wo des machd. Wie früher die Kazu und die Hildja. Glår würd ich a an Videodschännel dodål geil find. Wie Uldra håld. Awer ihr dürfd einfach ned vergess, dass a wenn ihr scho viel verschiedene Namen les dud unner den Beidräch, den meisdn Misd du eefach ich mach. Dechnisch, inhaldlich und a in bunggdo Verbreidung.

Und damid ihr edz ned den Eindruck habb dud, dass ich blos widder megger du – und dess a noch widder euch, wo ja blos helf wolld – gleich amål ein glåres Schdobb! Schluss mid dem Unsinn! negeblärrd.
Ich freu mich wie die Sau üwer die viele Hilfe und a üwer guude Ideen und Vorschläch. Ich freu mich sogår üwer Griddigg. A wenn ich se in dem aggduelln Fall dann doch wechgearchumendierd hab. Drodzdem hilfd a sowas um amål die Bersbeggdiefe zum gradrügg. Awer nemmds mir nedd üwel, wenn ich nedd für jede Schnabbsidee a Andword formulier du. Sondern des edz hier sozusåchn bauschal mach. Für alle Schnabbsideen kann ich nur såch, lassd se beim Schnabbs, da khörn se hin. Und da sinn se a lusdich. Meisdns ednfålls.

In diesem Sinn wünsch ich euch a schönns Wochenend und sach servus…

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer 14 – Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln in der Bolliddigg?

Quatsch. Ich wollte ja gar nicht politisch werden. Koalitionsgespräche hin und her. Alles egal. Ich wollte nur über meine Sinnkrise, meine Fragen und eure Antworten reden. Und euch damit etwas zum Lachen geben. Denn nicht alle Antworten waren prägnant und / oder sinnvoll…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #14: Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln)

Jawoll,

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Ein Blick hinter die Kulissen #6: Selbstzweifel

von am 8. Oktober 2021 10 Kommentare

Aus aktuellem Anlass gehe ich heute mal wieder auf Hintergründe ein und bitte euch um Feedback. Gerne direkt im Laden, gerne als Kommentar und gerne auch als Mail (nur bitte keine Romane in Schriftform ;-), und bitte keine zusätzlichen Fässer aufmachen.)

Danke schon mal,

Euer Gerd…

 
 

Vorab die Fakten

1. Unser eigenes Warenwirtschaftssystem ermöglicht Datenaustausch via export und import, unterstützt aber von sich aus keinen Webshop.

2. Ein eigener Webshop macht nur dann einen Sinn, wenn er wirklich gut ist. Die Konkurrenz im Netz ist einfach zu groß und am Standard Amazon rüttelt niemand. Und da sind wir dann bei sehr viel Geld.

3. Eine Komplettlösung Warenwirtschaft / Webshop wirkt gar nicht mal so unerschwinglich, müsste aber entweder teuer angepasst werden, um die vielen speziellen Funktionen zu erfüllen.

4. Deshalb redaktionell Seite comicdealer.de und Shop comicdealer.buchhandlung.de (von Libri).

Die Fragen
…zu unserer aktuellen eigenen Seite. Nicht nur eure persönlichen Vorlieben, sondern gerne eine Einschätzung der Rentabilität.

Die Neuzugänge als Überlagerung auf der mobilen Seite könnten so aussehen…

1. Sollen wir weniger redaktionellen Kontent und mehr pure Verkaufsinfos online stellen?
Arbeitsersparnis? Umsatzsteigerung? Kosten Nutzen? Wünsche Besucher?

2. Sollen wir die Trennung zwischen redaktionellen Inhalten und den Neuzugängen beibehalten?
Übersichtlichkeit vs Verkaufshilfe. Primär mobile Ansicht (Desktop Ansicht Neuheiten in der linken Sidebar) Überlagerung  Neuzugänge / Auswahl hier weiterlessen oder zu den redaktionellen Texten (siehe Bild). Alternativ Trennung aufheben.

Und dann "weggeklickt", wie immer…

3. Ist euch eine möglichst Cookie freie und überwachungsarme Webseite wichtig?
Google Analytics bietet detaillierte Informationen für uns.

4. Was könnten wir ändern, an Gewichtung oder an komplett neuen Rubriken?
Aufwand / Nutzen.

Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

Aus aktuellem Anlass gehe ich heute mal wieder auf Hintergründe ein und bitte euch um Feedback. Gerne direkt im Laden, gerne als Kommentar und gerne auch als Mail (nur bitte keine Romane in Schriftform ;-), und bitte keine zusätzlichen Fässer aufmachen.)

Danke schon mal,

Euer Gerd…

 
 

Vorab die Fakten

1. Unser eigenes Warenwirtschaftssystem ermöglicht Datenaustausch via export und import, unterstützt aber von sich aus keinen Webshop.

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Sinngrriese oder Unsinn

von am 1. Oktober 2021 5 Kommentare

Nummer 13 – Sinngrriese oder Unsinn, wer wäss des scho?.

Willkommen in der verkehrten Welt. Nach letzter Woche, wo ich mich echt mächtig aufgeregt habe, ohne zu fränkeln, was dem insgesamt relativ neutralen und fachspezifischem Thema wohl gerecht war, gibt es diese Woche das genaue Gegenteil. Fränkisch eignet sich nicht nur zum Meckern, sondern auch um sich positiv und aufgeräumt zu geben. Man glaubt es kaum.. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #13: Sinngrriese oder Unsinn, wer wäss des scho?)

Nachdem der Börnie sich in seim Beidråch wo er mir mei Formåd geglaud hadd a irchendwie üwern Urlaub geredd hadd, kommd edz un hier mei Andworrd. A wenn ichs könnd, un dess is vei echd wår, mag ich ned nei des selbe Horn schdos. Er had scho rechd mid sein Verkehrsgeschimbfe, awer die Sach mid derre Auszeid un a weng enner Erholung had a a bår ganz annere Seidn.

Wenn mer in denne lausign bår Wochn, wo mer sich so im Jåhr nemm dud nacherd in a kombledd annere Umgebung neikommd. Wenn mer endweder zur Ruh komm dud oder sich mid allerlei Aggdiwidädn die Zeid verdreib dud, kommd mer auf jedn Fåll in an dodål annern Rüddmuss. Dazu kommd a noch, dass in annern Ländern die Zeid eh scho annerschders lauf dud, als wie bei uns dahämm. Irchndwie wår des diesmal noch a weng exdremer, als wie normål. Hänggd sicher a mid derre Bandämie zamm un mid dem Gewürch, was mir hald grad im Lådn hamm. Vielleichd a damid, dass ich – a wenn ichs ned rechd wåhrhamm will – hald a langsm nimmer der Jüngsde bin. Ich wässes ned. Fåggd is auf jedn Fall, dass ich diesmal gechn Ende vo derre zwä Wochn ned des übliche Gfühl ghabbd hab, dasses edz a widder gud is und ich scho a widder gern hämm geh.

Im Gechndeil. Ich hab mir die ganze Zeid immer widder Gedånggn gmachd, warum ich so blöd bin, un mir den ganzn deudschn Schdress – Dåch für Dåch – andu. Ehrlich, ich habb ja scho immer mal so innem schwachn Momend üwer a echde Veränderung nachgegrüweld, awer s hadd mich håld doch immer widder – scho bein Gedaånggn dran, mid unnerm Lådn und denne ganzn Leud, wo hald hier in Wördsburch und Franggn um mich rum sin, die wo ich echd gern hab, doch so a Ard Heimweh gebaggd. Vielleichd war des diesmal a annersch. Wårn hald a a bår Leud dabei vo dahämm. Wie gesåchd, ich wässes ned.

Diesmål war der Wunsch nimmer zurückzumkomm scho ganz schö viel schdärger als wie früher. Edz, wo ich widder dahämm bin, bin ich scho a gern da. Im Lådn und bei die Leud – un ich freu mich a scho garschdich aufn Samsdåch un hoff, dass die Gruu möchlichsd kombledd zammkommd. Drodzdemm bleibd da scho dess Gfühl, dass sich was ändern muss oder zumindesd besser solld. Wenn ich edz awer widder emål Vorsädz und Blännli mach, nacherd wäss ich edz scho, dass des blos widder in der Kadegorie schö geblånd, awer håld nedd geglabbd neibass dud. A weng kürzer drehd, a weng mehr Wörk Leif Bällenz erreich. Eefach a weng südländischer nein Alldåch guck. Ich glebb dess wird nix. Also weiderwurschdeln und von schbäder amål dräum. Muss mer hald aufbass, dass es des "Schbäder" a noch gibbd.

Was ich damid saach will? Ich wässes ja selber ned genau. Sonsd würd ichs ja angeh und was ändern. Dass des Gras immer uff derre annern Seid grüner ausschau dud, wäss ich eh scho. Des dud ihr mir eh ofd genuch såch. Dass ihr a gern so a Lebe hab würd wie mir. Insofern dun mir ja eh scho alles richdich mach und mei Gejammer war eh blos widder a Beidråchsgeschinde, weil mir sonsd nix eigfalln is, auf die Schnell für nachm Urlaub.

Vielleichd isses ja so, vielleichd awer a ned. Mir werrns irchendwann amål sehn. Oder ebn a nedd. In diesem Sinn wünsch ich euch a schönnes Wochnend und sach Servus bis näxdn Freidåch.

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer 13 – Sinngrriese oder Unsinn, wer wäss des scho?.

Willkommen in der verkehrten Welt. Nach letzter Woche, wo ich mich echt mächtig aufgeregt habe, ohne zu fränkeln, was dem insgesamt relativ neutralen und fachspezifischem Thema wohl gerecht war, gibt es diese Woche das genaue Gegenteil. Fränkisch eignet sich nicht nur zum Meckern, sondern auch um sich positiv und aufgeräumt zu geben. Man glaubt es kaum.. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören,

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Geschichten aus dem Hermkeverse #10: Das graue Land

von am 10. September 2021 4 Kommentare

Heute geht es mit dem Eilzug zurück in eine Zeit, an die wir uns (fast) nicht mehr erinnern. Eine Geschichte aus dem hermkeverse, die so passiert ist und trotzdem weit fort zu sein scheint.
 

 

Heute geht es mit dem Eilzug zurück in eine Zeit, an die wir uns (fast) nicht mehr erinnern. Eine Geschichte aus dem hermkeverse, die so passiert ist und trotzdem weit fort zu sein scheint.
 

 

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Ein Blick hinter die Kulissen #5: Zeitdilatation

von am 3. September 2021 2 Kommentare

Ab und an gehe ich auch mal wieder auf den Stand im Laden ein. Das sind dann immer die klassischen "Gerds Gejammer" Folgen. Aber echt, es gibt auch viele HörerInnen und KundInnen, die nicht ganz so oft in Würzburg und im Laden anwesend sind und die es trotzdem interessiert, wie es uns gerade geht und wie der Stand so ist. Damit werdet ihr leben müssen…

 

 

Ab und an gehe ich auch mal wieder auf den Stand im Laden ein. Das sind dann immer die klassischen "Gerds Gejammer" Folgen. Aber echt, es gibt auch viele HörerInnen und KundInnen, die nicht ganz so oft in Würzburg und im Laden anwesend sind und die es trotzdem interessiert, wie es uns gerade geht und wie der Stand so ist. Damit werdet ihr leben müssen…

 

 

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Ein Blick hinter die Kulissen #4: Freundschaft

von am 20. August 2021 3 Kommentare

Der Blick hinter die Kulissen muss nicht immer technisch oder erklärend sein. Heute geht es um Freundschaft und Besuche. Denn wir Händler in der Szene sind Freunde, keine Konkurrenten. Den Blick über den Tellerrand mögen wir genauso wie viele unserer Kunden. Nerdtourismus…

 

 

Der Blick hinter die Kulissen muss nicht immer technisch oder erklärend sein. Heute geht es um Freundschaft und Besuche. Denn wir Händler in der Szene sind Freunde, keine Konkurrenten. Den Blick über den Tellerrand mögen wir genauso wie viele unserer Kunden. Nerdtourismus…

 

 

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sJubiläum

von am 13. August 2021 3 Kommentare

Nummer elf – heute mal nett.

Willkommen in der verkehrten Welt. Nach letzter Woche, wo ich mich echt mächtig aufgeregt habe, ohne zu fränkeln, was dem insgesamt relativ neutralen und fachspezifischem Thema wohl gerecht war, gibt es diese Woche das genaue Gegenteil. Fränkisch eignet sich nicht nur zum Meckern, sondern auch um sich positiv und aufgeräumt zu geben. Man glaubt es kaum.. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

und hier die begleitenden Links:

WÜRZBLOG

FRIZZ Würzburg

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #11: sJubiläum)

ja genau, des vom Lådn. Scho widder fassd vergessn. Weil mir uns håld ned gedraud hamm, a gscheids Fessd zum orchanisier. Dabei wår des zum Deil ja a der Grund, für unnern Minipodkaasd, wo immer noch kenner is und a kenner werrn dud, awer håld doch irchendwie. Und so Mini isser a går nimmer. Wurschd edzad.

A wenn mir nix feiern hamm könn, simmer drodzdem gfeierd worrn. Scho im Januar had der Ralf vom Würzblogg ned nur a Fläschle Frånggnschambus vorbeigebråchd, sonnern a ennen subberneddn Ardiggl uff seim Blogg gschriebe. Glüggwünschli sin vo üwerallher komme und drodz derre draurichn Siduazion had sichs gud ågfühld.

Der zwedde große Ardiggl wår dann im FriZZ Mågazien. Echd subber promminend unnergebråchd oder blazierd und dodal ned und schö. Sobald die håld widder åågfangd hamm zum broduzier. Also brinndmäßich. Wår a guds Gfühl. Hadd irchendwie unnern Schdelleweerd in unnerm Würzburch arch schö kommendierd. Gloar simmer glee, awer mir dun scho ganz schö viel Schdaub uffwirbel. Un wolln dess a so.

Had nacherd a der Radu Ferendingsbums – als Offischel vo dere IHK so gsehn. Fand ich a schö. Wie gsåchd, mir sin a glenns Lichd, awer mir brenne doch ganz schö hell un edz a scho äbbes lang. In dem Sinn find ich des a echd schö, dass nacherd soa Offischel daher komm dud und uns middener Urkunde ehr dud. Had uns a gfreud.

So Zeuch is ned nur schö für uns, sondern a eefach gud fürn Låden. Privaad is des nacherd noch amål ganz annersch. Da sinns eher die glenne Sachn, wo ein immer widder erfreu du.

Also mei Fraa mennd ja eh scho immer dass ich bekånnd bin wie a bunder Hund. Na ja, ich komm håld vo Würzburch und bin a aweng bund und a scho immer laud und a weng frech. Normål hald. Naja und weil ich hald von Nadur aus immer a weng frech bin, war des a neulich so. Mir dun ab und an gern amål a weng uffm Mee baddl. Wässd scho mid soan neumodischn Zeuch. Subb hässd des, is awer a wurschd. Mir also so am baddl, nacherd riech ich vo emm vo denne Grillbödli, wosd allerweil a immer öfder seh dusd, a schönne Briese Grillwurschdferdicharoma. Nacherd frächd ma hald amål, obs schmeggd, und ob noch mehr ferdich wär. Die hamm scho rechd gsäddichd gewirchd und ich habb mer gude Schanzn ausgrechned, was abzumbekomm. Wår dann a so. Sofford Wurschdbrödle uffm Mee ferdich gmachd und uns nübergreichd. Fand ich subber. Nacherd såchd der Grillmäsder noch gschmeidich: Sis zum viezichsdn. Und weil ich ja gråd bein baddl bin und da dann a echd mid mein Kobf amål ned im Lådn, dscheck ichs ned und såch nur süffisannd dangge. Der widder: Ne du Dollhorn, ned vo dir, vom Låden!

Herrlich! A echd schönnes Annekdödle und a dibb dobb Beischbiel für des glenne Zeuch, wos eim wårm ums Herz wird.

A wenn des des Jåhr alles ned ging, wie mir alle gwolld hamm, ihr habds uns ned vergessn und mir werrns a ned vergessn, dass noch a Feier ausschdeh dud. Wenns an der Zeid is, wermer scho widder a schönnes Fessd im Låden abhald. Zeid wirds. Ich hab ja neulich scho amål ågfangd üwer Veranschdaldungen zum red. Werrmer a noch druff zurückkomm. Verbål und a in der Dahd.

Für heud is edz erschd amål genuch. Ich wolld blos loswerd, dass mir uns arch üwer euern Zuschbrüch, euer Solidaridäd und hald efach üwer unnere schönne Kommiunidi freu dun. Dannge für alles und a schönns Wochenend.

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer elf – heute mal nett.

Willkommen in der verkehrten Welt. Nach letzter Woche, wo ich mich echt mächtig aufgeregt habe, ohne zu fränkeln, was dem insgesamt relativ neutralen und fachspezifischem Thema wohl gerecht war, gibt es diese Woche das genaue Gegenteil. Fränkisch eignet sich nicht nur zum Meckern, sondern auch um sich positiv und aufgeräumt zu geben. Man glaubt es kaum.. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören,

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Gerds garstiges Geblubber #14: es tut mir leid, aber ich bin grantig

von am 6. August 2021 10 Kommentare

Mit Gerds garstigem Geblubber 14 gehe ich zu einem viel ursprünglicherem Format zurück. Zwischen "Wie der Laden, so die Leute" und dem "Blick hinter die Kulissen" gibt es heute eine Fülselfolge. Wahrscheinlich weniger unterhaltsam, eher informativ. Warum das jetzt so ist, hört ihr im Audiofile…

 

 

Mit Gerds garstigem Geblubber 14 gehe ich zu einem viel ursprünglicherem Format zurück. Zwischen "Wie der Laden, so die Leute" und dem "Blick hinter die Kulissen" gibt es heute eine Fülselfolge. Wahrscheinlich weniger unterhaltsam, eher informativ. Warum das jetzt so ist, hört ihr im Audiofile…

 

 

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Ein Blick hinter die Kulissen #3: Phantastische Literatur, ihr Ruf und meine Sicht

von am 30. Juli 2021 3 Kommentare

Ein fast vergessenes Format. Der "Blick hinter die Kulissen". Mit einem kleinen Ausflug in die phantastische Literatur in Bezug auf die aktuelle Rezi von MarkusT

 

 

Ein fast vergessenes Format. Der "Blick hinter die Kulissen". Mit einem kleinen Ausflug in die phantastische Literatur in Bezug auf die aktuelle Rezi von MarkusT

 

 

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Gehts noch?

von am 23. Juli 2021 2 Kommentare

Nummer zehn – Gehts noch?

Tut mir leid, aber ich muss mich mal wieder aufregen. Und das geht am besten auf fränkisch. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #10: Gehts noch?)

Edz gråd, s ledzde Wochnend war ich seid echd langer Zeid amål widder im Miniurlaub. Vier Dåch wolldmer radfåhr, sörf, graxln und was wäss ich noch. Und håld ebn ned dahämm, sonnern im benachbårdn Ausland. S wår fassd a weng a Kuldurschogg. Dodål gechn mei normåle Gebflochnheid bin ich fassd ned neikommn nei mei gewohnde Aggdiefschbordurlaubsrüddmus. In derre Sonne simma gflädzd un hamm glesn. S hadd eefach gedauerd, bis so a gewisse Erdung aufkommen is. Ganz echd. Es wår irchndwas zwischn sensazionell und kriebie. Awer uff kenn Fåll normål. Normalidäd is awer enne vo denne Sachn, die wo mir dringend brauch du. Egål ob mir noch wess der Geier wieviel Jåhr mid dem Scheiß leb müss, mir brauchn echde Konzebbde wie mir damid umgeh könn, ohne eedsmål den dodåln Kolladderålschadn anzumrichd.

Also amål ganz echd. Ich bin enner, wo eichndlich die ganze Zeid rechd dreu auf derre gewundenen Linnie midbalanxierd is, wo unner Bollidigg vorgehm hadd. Mussd ja ned mid jedn Scheiss dakkor sei und kannsd a amål was vermiss. Ich will da går nix schönred, es gehd eichndlich a nur um den brinzibbjelln Gesammdschlingerkurs. Der war wardscheins scho sinnvoll und had uns vermudlich vor enner ganzn Menge Schädn bewåhrd. Ich redd vom Großn und Ganzn.

Drodzdem schdehn mir nach wie vor vor em riesn Drümmerhaufn. Wirdschaft, gesellschafdlicher Konsenz, Kuldur, soziale Gerechdichkeid und was wäss ich noch alles. Und mir hamm Wahljåhr! Anschdadd dass sich awer irchndwer brofilier dud, middem echdn Blån oder Roudmäbb, wies neudeudsch hässd, hörsde NIX!

Also nix schdimmd ja ned ganz. Die Idaliener hassd khörd und die Engländer no mehr. Jednfålls bis kurz vor Schluss. War ja a rechd voll in denne Schdådien. Ging blödzlich. Is a weng griddisierd worrn, awer irchendwie dann doch als Exberrimend durchgangn.

Wo isn eichndlich des Gehirn? Gehd des edz immer so weider? Is edz der nächsde Loggdaun vorbrogrammierd? Weil sich widder känner irchendwie echd amål Gedanggn gmachd hadd? Kann ned eefach amål enner dacheless reed? Gibbds eefach går känn mehr, wo was zum såchn hadd, sich was zum såchn draud und a noch kombedend is oder wenichsdenz wäss, wen er fråch könnd?

NULL Konzebbd. NULL Konsisdenz. Wie soll irchendwer noch irchendwem bös sein, wenn der oder die zum Beischbiel üwerhaubd kenn Bock mehr hadd sich morchn scho widder a annere Embfehlung vo derre Schdikko geb zum lass? Wenn enner oder enne nimmer begreif dud, wieso die glenne Hochzeidsfeier mid zwanzich Leud immer noch a schdrenngs Konzebbd brauch dud, wenn vorher des Endschbiel üwern Äder gången is? Wie kann irchnd a Bürcher sei Greuzle vor enne von denne Bardein oder Leud mach, wo NIX zum såchn hamm? Wo immer noch kee Konzebbd hamm, wie der Schuddberch wechgeräumd werrn kånn? Wiesde dich auf so Zeuch in Zukunffd vorbereid kannsd? Wiesde edz dazu kommsd, die Schblidder wieder zum zammseddz?

Mir sin schdolz uff unnere Demmograddie und wolln ganz sicher nedd widder irchnda Woanmänschou – ennen schdargen Führer oder so enn Scheiß. Awer der Kinnergaddn, wo grad um die Führung vo unnerm Land rumschdreid dud – der kann nix annersch, wie "Mammi Mammi, dem Armin sei Bausnbrod is gar ned vegan!", "Mammi, Mammi die Annalena had vei vorhin…!" und "Mammi, Mammi der Olaf hadd mir mei Sandburch kabuddgemåchd!" oder hald irchnd a annere üwerflüssiche und in höxden Maße unnsachliche Kinnergardnschdreidsbladdidüde rauszummblärr.

Brunsverreck.

In ebn dem Miniurlaub ham mir a noch des Büchle "Die filosofische Hinderdreppe" vonnem Herrn Weischedel dabeighabbd. Wennma sich des so durchles dud, wieviele echd schlaue Köpf sich scho genau die zerbrochn hamm und uff echd wichdige und gehåldvolle Sachn kommn sin. Üwer alle Jahrhunderde. Nacherd muss mer sich schäm, wie wenich des bis heud gfruchded hadd. Ich würd håld gern amål widder irchend so enn wirglich schlauen Kopf was såch hör. Des würd mir a weng Hoffnung gebb, dasses berchauf gehd.
Und des wär scho schö…

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer zehn – Gehts noch?

Tut mir leid, aber ich muss mich mal wieder aufregen. Und das geht am besten auf fränkisch. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #10: Gehts noch?)

Edz gråd, s ledzde Wochnend war ich seid echd langer Zeid amål widder im Miniurlaub.

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Geschichten aus dem Hermkeverse #9: Brot & Spiele

von am 16. Juli 2021 3 Kommentare

 

(Kein Douglas Adams heute, versprochen.)
Einfach mal eine Folge über Events, Pläne, Selbstüberschätzung und trotzdem Spaß… Für mich ist es eine echte Nostalgie-Folge und ich hätte vielleicht doch mal wieder Lust…
Brot & Spiele oder auch Feuer & Flamme.
Jede Menge Bilder zu den drei Jahren Brot & Spiele gibt es in der Galerie.
 

 

 

(Kein Douglas Adams heute, versprochen.)
Einfach mal eine Folge über Events, Pläne, Selbstüberschätzung und trotzdem Spaß… Für mich ist es eine echte Nostalgie-Folge und ich hätte vielleicht doch mal wieder Lust…
Brot & Spiele oder auch Feuer & Flamme.
Jede Menge Bilder zu den drei Jahren Brot & Spiele gibt es in der Galerie.
 

 

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Geschichten aus dem Hermkeverse #8: Bitter Ending

von am 2. Juli 2021 3 Kommentare

Ursprünglich wollte ich den heutigen Beitrag "Fenster zum Hof" nennen. "Bitter Ending" ist es dann geworden, da die heutige Episode von Geschichten aus dem Hermkeverse zeigt, dass nicht alle Geschichten mit einem Happy End ausgehen. Dass man trotzdem zu seinen Werten stehen sollte lehrt uns Hermke und der große Douglas Adams. Und NEIN, meine Verwendung seiner Texte ist keine Zwangshandlung, sondern ausschließlich Götzenkult…
😉
  

Ursprünglich wollte ich den heutigen Beitrag "Fenster zum Hof" nennen. "Bitter Ending" ist es dann geworden, da die heutige Episode von Geschichten aus dem Hermkeverse zeigt, dass nicht alle Geschichten mit einem Happy End ausgehen. Dass man trotzdem zu seinen Werten stehen sollte lehrt uns Hermke und der große Douglas Adams. Und NEIN, meine Verwendung seiner Texte ist keine Zwangshandlung, sondern ausschließlich Götzenkult…
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Geschichten aus dem Hermkeverse #7: de absentibus

von am 25. Juni 2021 2 Kommentare

Ich schlage heute einen Haken in meine eigene Jugend, lange vor dem Laden. Ich erzähle eine Geschichte, kläre einen Einwurf von Bernie aus der letzten Folge unseres Minipodcast. Und trotzdem schwebt der Geist des Hermke über allem… oder ist es Douglas Adams?
😉
  

Ich schlage heute einen Haken in meine eigene Jugend, lange vor dem Laden. Ich erzähle eine Geschichte, kläre einen Einwurf von Bernie aus der letzten Folge unseres Minipodcast. Und trotzdem schwebt der Geist des Hermke über allem… oder ist es Douglas Adams?
😉
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Obachd Schbordsfreunde!

von am 11. Juni 2021 2 Kommentare

Nummer neun – meandernd.

Ich bin mal ehrlich, der heutige Beitrag ist irgendwie eine Füllselfolge. Ich hab nicht wirklich was zu sagen, beziehungsweise hängt es an der ein oder anderen Stelle. Es wird zunehmend schwieriger, Interviewpartner zu finden, manches Format braucht zeit und Muße und trotz ein paar Tagen Zwischenerholung sind wir alle nicht wirklich erholt und genau deswegen nicht so kreativ, wie wir es gerne wären. Falls ihr mir also heute nicht so ganz folgen könnt, liegt das sicher an mir 😉

(wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #9: Obachd Schbordsfreund)

"Des is noch lang ned rumm. Schau der doch die Deppe å, wiese edz glei widder so du, wie wenn nie was gwese wär! Glotz amål annen Mee nunner. Brauchsd går ned nach Berlin oder woannersch hi fåhr – des gehd hier vor unnerer Hausdür scho los. Ruggzugg hamm mir die virrde Welle!"
Schdobbbb! Aus! Schluss! Fresse håldn!
Ich brauch kenn schwarzmåler-Brophedn. Genauso wenich wie enn wo mir verglärd, dass des ålles in Wirglichkeid ganz annersch is. Am liebsdn däd ich går nix mehr zu demm Deema hör, sonnern eefåch bloss noch amål widder ausspann und a weng Normalidäd einkehr lass.
Im Lådn simmer ålle eefach bladd. Mir hamm edz mehr wie a Jåhr durchgebauerd. Ohne Urlaub und ohne Bersbegdiefe auf die gråd erwähnde Normalidäd. Edz gråd, wos a weng loggerer worrn is, hammer uns jeweils a amål a Woche Auszeid gegönnd. Also so halberd – weil mid emm Aach bisd gråd eh immer im Lådn. Des is edz scho widder bei a bår Leud seldsam rumkommn. "Ihr müssds ja dick hamm. Eds wo ihr endlich widder uffmach dürfd, gönnd ihr euch Urlaub. So a Lebe möchd ich ama hamm."
A schdobb! Dengg amål für fünf Tsennt nåch!
Na, dess middn Nåchdengg is allerweil eh für mehr Leud ned ganz so eefach. Unds siehd ja a ålles subberdoll aus. Mir verzähln euch reechlmäßich schönne Gschichdli aus derre gudn åldn Zeid – unnerm Hörmkivörs. Mir bedanggn uns andauernd bei unnerm sensadsionelln Kundnschdamm, der wo uns üwer derre schlimme Zeid gholfn hadd. Mir schdehn scho widder allerweil vor der Dür und drådsch mid Leud. Mir hamm gleich am Åfang enn feddn Ardiggl inner Lokalbresse ghåbd und edz scho widder a Dobblseid im Frizz. Bei uns läffds wie bein Håns im Glück. Subber un vo allee.
Ja, dess mag scho so wirgg un irchendwie simma ja scho a weng befordeilld rüwerkomm üwer die vielln Phåsn vo derre Bandemie. Ich möchd a sicher ned dausch mid wen ånnerm, der wo sei gånze Exisdenz n Bach nunner had geh seh. Awer ganz ehrlich dess allenz is ned die ganze Wåhrheid. Mir san edz gråd innerrer echd brikärn Siduazion. Ned bloß mir vo derre Romånbudig, sonnern mir alle. Der ganze Misd had jedn vo uns auf sei Ård arch viel Krafd gekosd.
Der enne is nei a Loch gfålln, weilem dahämm die Degge naufn Kopf gfalle is, der anner mussd sich grummarbett, um wenichsdenz halbwegs üwer die Rundn zum komm. Nüangsn gibds da jede Menge un manche vo denne Broblemmli måch un koi mer går ned vorschdell. Ich wäss blos, dass mir ålle älder worrn sin. Älder, als wie des die verschdrichene Zeid verglär ko. Zusädslich is die Zeid, wo vergånge is, a noch so was wie a gschdolene Zeid. Als hädd mer uns um Leben bedrochn, was mir nie mehr zurügggriech. Selbsd wenn sonst nix nei die Brüch gange wär, wär des scho ansich a Unding. Ich dengg dass des ned bloß mir so gehd, sonnern dass des bei arch vieln vo uns ähnlich rüwerkommd. Des Gfühl erzeuchd nacherd widder a Vielfald vo unnerschiedlichn Reachzione.
– Da gibbds die, wo scho längsd zammbrochn sin, die wo deswechn a jedn Raddnfänger hinnerher gloffn sin un sich scho länger vo jeglichn verschdandesmäßichn Sachn verabschieded hamm. Erglärbår, awer hald kee Obzion.
– Nacherd gibds die drågischn Fälle, wo sich uff ånnere Ard verabschiedet hamm, weilse eefach zammbrochn sin unner enner Lasd, wo se eefach ned schdandhåld hamm könn. Ah erglärbar, zum Glück weid von meiner Mendalidäd fort.
– Wieder annere hamm edz eefach genuch un wolln bloß noch enns, widder uff die Bisde. Feiern und bardimach – is ja rum. Kammer a verschdee, gråd wemma sich noch wache an sei eichene Schdurm un Drang Zeid erinnern ko. Is hald leider a a gfährliche Sach.
– Schließlich gibds a noch die, wo irchendwie allem a weng folchn könn awer hald noch ganz gud daschdeh du. Für die gibds edz immer noch kenne Endwarnung, also noch lang kee Normalidäd. Irchendwie had mer sich an alle Recheln ghåldn – had den ganzn Missd mid viel Enerchie üwerschdanne und wünschd sich edz nix mehr, als wie des ålde Lebn zurück. Awer da naachd hald der Zweifel an emm. "Isses wirklich rum?" "Wirds üwerhaubd widder wies amål war?" "Kommd die Abrechnung ned eh noch mid der groben Kelle? Wenn nacherd sich rausschdell dud, dass unner Wirdschafd sich doch ned so eefach erhol dud, noch jede Menge Gschäfdli und Kneibn uff derre Schdrecke bleib werrn?" "Wenn mir alle nie mehr zurückkomm könn zu dem, was mir als Normalidäd in Erinnerung hamm du?"
…da könnsde gråd edz noch zammbrech. Deswechn is des a edz a echder Knackbunggd in derre Gschichd.

Mir müssn unnere Leichdichkeid widder find. Mir dürfn awer a ned eefach alles vergess.
Mir selber hamm edz in der Hand, wohins weider gehd. Deswechn würd ich mir a echd wünsch, dassmer ebn ned eefach zurückkomm zu dem, wasmer als Normalidäd im Kopf hamm du, sondern zu enner Normaldäd Zwäbunggdnull. Wennmer genuch Leud hamm, wo sich des ned nur wünsch du, sonnern wo sich da echde Gedanggn drüwer mach un nacherd gemeinsam annem Plan arbeid du, nacherd könnd des was werrn.

Bloß ich für mein Deil bin eefach zu müd. Merkdmer wadscheins a scho an mein wenich zielgerichdedn Beidråch, der wo sich meandernd durch die Gechnd bewechd, ke End find und a kee Konsisdenz had.
A enne vo denne Gschichdn. Die ganzn Exdrawürschd, wo mir angfången hamm, um zum üwerleeb, sin schwer wieder zurückzumfåhr. Freidåch muss irchendwas greadivs im Minipodcasd komm. Dummerweise hab ich edz nimmer den absolud exisdenzielln Druck, weil ich a gern a weng widder "Normalidäd" hab würd und mich vo dem Gedanggn einlull lass. Zum annern bin ich echd müd. Die verdammde Zeid hat a mich echd Krafd gekosdd. Du hasd dich immer und schdändich modivierd und går ned gmerkdd, was des kosdd. Långer Rede kurzer Sinn, der Wille is da, awer endschuldigd mich und uns bidde, wenns im Momend ned jedesmal berfeggd is.
In diesem Sinne: obachd Schbordsfreunde, bleibds gesund und duds ned üwerdreib, awer schaud, dassder euern Schbass und euer Freud widder find dud.

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer neun – meandernd.

Ich bin mal ehrlich, der heutige Beitrag ist irgendwie eine Füllselfolge. Ich hab nicht wirklich was zu sagen, beziehungsweise hängt es an der ein oder anderen Stelle. Es wird zunehmend schwieriger, Interviewpartner zu finden, manches Format braucht zeit und Muße und trotz ein paar Tagen Zwischenerholung sind wir alle nicht wirklich erholt und genau deswegen nicht so kreativ, wie wir es gerne wären. Falls ihr mir also heute nicht so ganz folgen könnt,

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Geschichten aus dem Hermkeverse #5: Hinter den Regalen

von am 28. Mai 2021 5 Kommentare

 

Eine kleine Zusatzgeschichte aus dem "Hermkeverse". Ohne Bernie und ohne Hermke. Trotzdem passt sie an dieser Stelle als Ergänzung. Und ja, ich war wirklich wieder dort hinter dem Regal. Ganz unten. Nur für das Bild hab ich drüber schauen dürfen :).

 

 

 

Eine kleine Zusatzgeschichte aus dem "Hermkeverse". Ohne Bernie und ohne Hermke. Trotzdem passt sie an dieser Stelle als Ergänzung. Und ja, ich war wirklich wieder dort hinter dem Regal. Ganz unten. Nur für das Bild hab ich drüber schauen dürfen :).

 

 

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Unerhörd

von am 21. Mai 2021 5 Kommentare

Nummer achd – auf dünnem Eis.

Um weiterhin Abwechslung zu gewährleisten, heute wieder eine Glosse. Ein heikles Thema. Ich möchte von Anfang an klarstellen, dass mir sowohl die Fragilität Einzelner bewusst ist und deren Status persönlich heilig, ebenso die prinzipielle Unterdrückung von Gruppen oder Geschlechtern zutiefst zuwider und fremd ist. Niemals möchte ich in polemische Hörner populistischer Schwätzer tröten. Dennoch ist das Thema um das es geht ein nicht minder ernstes und beängstigendes. Und gerade um Wirtshausblökern den Wind aus den Segeln zu nehmen, sollten wir uns eigene Gedanken dazu machen. Eine Gemeinschaft muss eine gleiche Gemeinschaft sein. Weder darf das Wohl Einzelner über das Wohl der Gemeinschaft gestellt werden, noch darf das Wohl Einzelner der Gemeinschaft geopfert werden.

Zum besseren Verständnis der angeführten Beispiele: Ich zitiere Walter Moers in seinem Roman "Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär". Qwert Zuiopü ist eine Romanfigur aus dem erdachten Land Zamonien. Für schnelle Infos empfehle ich das Zamonien Wiki und für den vollen Genuss die Lektüre ALLER in Zamonien spielender Romane von Walter Moers. Es wird nicht zu eurem Schaden sein 😉

(wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #8: Unerhörd)

Heud morchn hadd ich a weng en Grant. Edz hab ich amål a Deorie, die wo ich eefåch nein Raum schdell.

Wenn ich mer des Wordschbiel "Die Unerhördn" als Üwerschrifd vorschdell, nacherd is der Unnerschied exdrem groß, von wann der bassende Ardiggl gwesn wär. Oder is. Wenn ich edz zum Beischbiel mir des in die Achzicher versedzd vorschdell du, nacherd is des dodål gloar. Dann bin ich soford bei enner Randgrubbe. Wie zum Beischbiel denne Banker vo damåls. Unerhörd is nadurlich emål weil se in derre Zeid håld Zeuch anghabd ham, wo dodål unkonform gwesn is, Sachn gmachd ham, wo nei die Nås vo die gudn Bürcher ruggzugg naufgange is und sich üwerhaubd hald ganz eefåch "unerhörd" aufgführd und geebe hamm. Unerhörd gfühld ham se sich awer ausm ganz annern Grund. Weil se håld des Gfühl ghabbd hamm, dassene kenner zuhör dud und se eh nix erreich könn. Des had dann so a "No Fiudscher" Fieling erzeuchd.

Wenn ich awer edz des selbe Wordschbiel verwend würd – also blos hübodedisch – nacherd wär die Sachlåche annersch. Anzieh dürfsd dich heud, wiesd willsd, ohne dass irchendwer die Nåse rümbf dud. Jedenfålls wennsde ned schdinggn un schmuddeln dusd. Awer des dud ja heud eh kenner mehr, weil wurschd wie exoddisch irchendwer sein Look bräsendier dud, geleckt musses eh sein. Also Insdagrämmdauglich håld. Awer ich wolld ja ned abschweif.
Randgrubbn gibds nadürlich nach wie vor genuch. Hörd mer ja a. Laud un deudlich und bermanend.
Da sin die eearmichn naddifdoffischn* Bienenzüchder, die wo nadürrlich subventionierd werrn müss, wechn irchnd enner eegschlebbdn Raubmilbe, die sich dangg Glimmaerwärmung edz auch bis nach Sgandinavien durchsedz kann. Un an schbeziellen Milbnabwehrseiberarm griechns a endwiggld, die zwä. Na ja, wardscheins isses bionische Bionierarbett. Un zahl duds eh die Kass.
Bloos dasses håld mehr Eearmiche geb dud. Un a mehr Bienezüchder. Un fürn Glimmawandl hilfz a nix.

Oder die geblåchdn Gallerdbrinzessinnen aus der 2364. Dimension, die wo unmöglich die gleiche Schuldoiledde benudz könn, wie die ånnern. In der Nachdakademie nadürlich.
Allerlei solche Grübbli, wo ich eichndlich går ned als Grübbli, geschweiche denn als Grubbe seh würd, nudzn laud un deudlich ålle Schbråchrohre moderner Medien. Und findn garandierd a jeweils genuch Leud wo ihne ned nur Gehör schengg du, sonnern a noch diefsdes Verschdändnis dafür, dass ma sich doch um diese arme bemidleidenswerde Randgrubbe kümmern muss.
Ich will mich garandierd ned lusdich mach üwer Qwert Zuiopü oder irchend a annere unverschdandene Randgrubbe. Es is nur so, dasses meines Wissens nach håld blos ennen gibd, aus derre 2364. Dimension, der wo als Gasdschdudend die Nachdakademie besuch dud. Brauchd der dådsächlich a eichns Gloo oder könnd der sei Ausscheidungen ned eefach nein Müll werff? Wie auch immer, soweid ich des verschdanne hab, übernimmd ja eh der Schdaad un die Gemee der Finsterberge den Löwenandeil vo die Kosdn… Egal. Edz ned noch mehr abschweif!

Die eingångs geschdellde Fråche war, ja ned WER NED, sondern WER heud als "unerhörd" durchgeh könnd. Un da drauf hab ich a inderesannde Andword. Des sin nämmlich ganz schö viele. Die Randgrubbe derer, die wos Maul ned schdändich aufreiß du. Die wo brav ihrn Alldåchsdschobb verrichd du, den ganzn Misd mid dem Gallerdbrinz** ned scho widder hör könn und a kenn Bock druff hamm, dem, was ihne zuschdeh würd, hinnerherzumrenn. Sich also schdändich drumzumkümmern, dass des, was hald früher eefach so war, wo mer edz dausend neue Reecheln befolg muss, a boar Andräch schdell un vielleichd a noch sei Vorschdrafnregisder, sei Bunggdekondo un sein Bauchumfang angeb muss. Um eefach bloß a Kondo zum eröffnen, sei Schdandardleisdung für a Vorsorcheundersuchung bezåhld zum griech oder was wäss ich. Die ganz normåln, schdillen Bürcher, sin heud ofd wenicher erhörd, oder eben unerhörder, wie der Gallerdbrinz. Die meandernden Verfüchungen und Verordnungen, die wo irchendwer grampfhafd versuchd anzumbass an ALLE, um bloß kemm uffn Schlibbs zum dred, sin am Schluss für fassd alle a Belasdung und für a boar a Verbesserung. Dabei sin die boar ned bloß Geldsägg wechn denn schdändich nachgebesserd werrn muss, um Schlubflöcher zum schdopf, sondern a die unendlich vieln Schbliddergrübbli von Schbliddergrübbli.
Dass nacherd widder die Rraddnfänger komm du um diese Mehrheid anzumzapf un denne Flausn nei die Köpf zum sedz is gloar.

Heud bisd unerhörd wenndsde s Maul hald dusd. Wenndsd früher unerhörd warsd hassd dann dei Maul uffgmachd.

*Ich bediene mich hier bei Walter Moers. Die genaue Erklärung von Natifftoffen findet man im "Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller" oder im zamonien.fandom.com/de/wiki

**Qwert Zuiopü, Gallertprinz aus der 2364. Dimension und die Nachtakademie stammen ebenfalls aus dem Roman "Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär" von Walter Moers. Die genaue Erklärung findet man ebenfalls im "Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller" oder im zamonien.fandom.com/de/wiki

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer achd – auf dünnem Eis.

Um weiterhin Abwechslung zu gewährleisten, heute wieder eine Glosse. Ein heikles Thema. Ich möchte von Anfang an klarstellen, dass mir sowohl die Fragilität Einzelner bewusst ist und deren Status persönlich heilig, ebenso die prinzipielle Unterdrückung von Gruppen oder Geschlechtern zutiefst zuwider und fremd ist. Niemals möchte ich in polemische Hörner populistischer Schwätzer tröten. Dennoch ist das Thema um das es geht ein nicht minder ernstes und beängstigendes. Und gerade um Wirtshausblökern den Wind aus den Segeln zu nehmen,

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Rraddnfänger

von am 30. April 2021 Kommentare deaktiviert für Rraddnfänger

Nummer sieben – um mir etwas Luft zu verschaffen.

Schon klar, dass "Vom Låden und vom Leben" nicht in die Audiofiles gehört, in denen wir euch Geschichten aus dem Laden oder Geschichte des Ladens nahebringen. Und ja, das gewählte Format bewegt sich gerne mal auf "dünnem Eis". Weil es eben im Sinne einer Glosse Stellung bezieht. Sich lustig macht oder sogar anfeindet. Sicher werde ich mit diesem Beitrag nicht die Meinung ALLER treffen, aber es ist eben meine Meinung. Wer keinen Bock darauf hat, kann die Folge ja überspringen. Ich hatte einfach nur die Nase voll von ein paar Meldungen des Tages.

(wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Edzd amål ganz echd. Ich wäss, dass mir uns uff unnerer Seid aus Bollidigg und som Zeuch naushald solld – un im Normålfall a dun. Ennziche erlaubde Ausnahme is die Glosse "Vom Låden und vom Leben". Deswechn is die a normål vo der Frondseide ausgenomme. Edz hammer des aggduell veränderd. Weil die edz in die Audiofeils neighörd. Also is erhöhde Korreggdness geforderd. Wiesde gråd widder gseen hasd, is des so a Sach mid Bossizionierung in Bezuch auf Corona, Corona Rechln un üwerhaubd dem ganzn Zeuch. Inklusive ebn vom Abwäch. Wenndsde dumm rumredd dusd, dass des ålles blos Pförz sin und des Firus nix annersch wie a Schnupfn, necherd is des håld dodål efåch als Gschmarri zum idendifizier. Wer des glebbd, is håld a Debb. Wennsde edz awer eichndlich scho ned ganz uff dein Kobff gfalle bisd und scho enns un enns zammaddier kannsd, mussd ja drodzdem ned mid jeder von denne Endscheidungen dakor sei. Ma dörff a ruhich a mål sein Mund uffmach un såch, dass eim dess enne oder ånnere ned schmegg dud. Dabei mussd håld nur zwä Sachn im Sinn behald:

Zum erschdn mussd amål verschdee, dass die allgemeine Unzufriednheid mid derre Gesåmmdsiduazion die Zündschnür vo uns ålle scho deudlich verkörzd hadd. Un dass mer middlerweile eichndlich nimmer a Meinungsvielfåld hamm du, sonnern efåch bloß noch zwä Lacher. Und wennsd nacherd uff Missschdänd hinweis dusd, auf unsächlich langsamme rechionale Reagdzione uff geänderde Geseddzeslåchn – zum Beischbiel die offizielle Rechelungs-Webbseide vo unnerrer Schdadt Wörzburch, wo seid inkrafddredn vom Bundesbremsbrogramm noch immer ned Dacheles schdeh dud, was mer edz mach dörf un was ned – oder wennsde amål nausblärrsd, dass des schdändiche Hü und Hodd a noch die ledzn glenne Einzelhändler nein Ruin dreib wird – wennsde üwerlech dusd, dass die eh scho beschissene Bildung in derre Jåhrgäng sicher ned besser werrn dud – un da könnd mer edz a noch a schier endlose Lisde nanhäng – nacherd muss dir im derzeidign Momend enne Sache absolud bewussd sei: So richdich des ålles is oder sei måch. Des iss Wasser uff die Mühln von ennerer Seid, womid du wardscheins går nix zum du hamm willsd.

Zumm zwäddn dörfsd nie ausm Blick verlier, dass des edz ehm so is, wies is. Jeder ennzelne vo uns, wo zu lax mid der eichenen Verandwordung umgeh dud, is ned nur wie a Raser uff der Landschdraß maximål für sich un a boar Annere verandwordlich. Enner wo aus Blödheid oder – noch viel schlimmer aus am fehlgeleidedn Groll raus gechn den ganz Missd – absichdlich drauf scheiß dud, sorchd zumindesd dafür, dass genau dess, wogechn er sich auflehn will noch viel länger bleim wird. Waddscheins awer dud der noch viel mehr Schådn anrichd. Wässd scho Schmedderingsflüchl un so…

Dass des so is, sorchd edz dummerweise dafür, dass die Leud, wo a echde Griddig im Sinne vonnem Disskurs oder nem konsdruggdivn Weechweiser loswerd woll, ofd ihr Maul håldn dun. Um ja ned noch mehr Branndbeschleunicher nei die Hochöfn vo derre ånnern Seid neizumschüdd.

Un dess is am End wirglich Hisdori Ribieding. Wenn Aschlöcher un Berufsagidadoren so a Schdimmung uffgebaud hamm, dass Normålschderbliche ihr Maul hald du um bloß ned in des Lacher neigezerrd zum werrn, nacherd hassde unner Demmograddie nachhåldich ge- oder zerschdörd. Un am End ham die Debbe, wo beinlicherweise gråd so dun, als wie wenns gechns neue Dridde Reich kämpf du, an schönne Nährbodn für genau des bereided. Wennmer Bech hamm. Wenns ned gånz so dumm läffd, hammse zumindesd dafür gsorchd, dass mir ålle noch viel länger mid dem ganzn Missd kämbf müss.

Deswechn edz hier noch amål im Glårdexd: Ich bin ganz un går ned zufriedn mid der aggduelln Siduazion. Un mir wärn ålle Debbe, wenn mer ned an so mancher Endscheidung berechdichde Zweifel hädd. Awer ich bin ned so blöd, dass ich ned üwer mein Schdadtrand und mei Landesgrenze schau kann. Lassd euch kenn Scheiß verzähl. Bloß weil bei uns bei weidn ned ålles subber lauf dud. Es gibd ned bloß zwä Sichdn. Des dun euch bloß a boar Leud versuch zum verglär. Un es gibd a kenne aldernadivn Faggdn. Nur ennen wissendschafdlichen Diskurs. Un da isses je nach Schdand der Forschung a normål, dasses mehr wie enne Meinung geb dud. Wichdich is, dasses euer Meinung is un ihr ned irchndwelchn Scharladåne oder noch schlimmer Aschon Brofokadör hinnerherrennd.

Rraddnfänger solldn sich um Naacher kümmern, Wissndschåfdler um a Middl gechn die Bessd, Ärzde um die Infizierdn, Boliddiger ums Volgswohl. Wenn der Kammerjächer sei Kombedenzfeld verlässd, nacher seh ich schwarz. Für unner Gesundheid, unner Wirdschafd, unner Bildung, unner Kuldur, unner Freiheid – kurz für unner Zukunfd.

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer sieben – um mir etwas Luft zu verschaffen.

Schon klar, dass "Vom Låden und vom Leben" nicht in die Audiofiles gehört, in denen wir euch Geschichten aus dem Laden oder Geschichte des Ladens nahebringen. Und ja, das gewählte Format bewegt sich gerne mal auf "dünnem Eis". Weil es eben im Sinne einer Glosse Stellung bezieht. Sich lustig macht oder sogar anfeindet. Sicher werde ich mit diesem Beitrag nicht die Meinung ALLER treffen, aber es ist eben meine Meinung.

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Schbessarträuber

von am 16. April 2021 2 Kommentare

Nummer sechs – aus aktuellem Anlass und weil ich Lust dazu hatte.

Ein etwas älteres Format, das vielleicht nicht alle von euch kennen, weil es bisher eigentlich eher im Hintergrund gelaufen ist. Aus der Reihe Vom Laden und vom Leben ein kleines Dankeschön an unsere local Heroes Gunther und Kai.

(wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Servus ihr da draussn. Heud amål ganz annersch. Des brauch ich als Buffer.

Dem Bernie sei subbergude Beidräch hamm mich fasd a weng in a Loch neigschdürzt. Geschbrächli sin derzeid a ned so efåch un immer nur mei Garschdichs Geblubber is uff Dauer a weng långweilich. Also hab i mich amål hingsedzt un a weng Bräinschdorming gmechd, was allerweil går ned so efåch is.

Mir dud ned nur der Schädel brumm vo die schdändich wechselndn Cofid Recheln und die Sorche um unnern Lådn, sondern du findsd a unnerm Dåch efåch kei Ruh zum Greadivsei. Jammern is blöd un wird a ned besser, wenns sich schdändich wiederhol dud. Schimpf und schänd üwer unner Bolliddiger däd sich zwår anbied, awer Bollidig du mir ja immer versuch raus zum håld. Also hab ich mir denggd, dass ich amål in mein Oberschdüble rumgruusch könnd, was denn bosidiv wår in denne ledzde Wochn. Also mei Cofid Desd wars ned.

Awer – un des kammer efåch ned deudlich genuch såch – wirglich un dodål bosidiv war der agduelle unnerfränggische oder meefränggische Asderix vom Gunder unnem Kai. Ned nur, dass des Büchle widder saugud in unner Rechion versezd wår un mir deilweise die Dräne vo die Aach rausgeläffn sin, sonnern a der unglaublich dolle Elan, den wo die zwä bei der Bromoschn annen Dåch gleechd hamm.

Und dann noch die dodål sensazionelle Solidaridäd mid unnerm Lådn, dass die in derre Zeid drodz derre Eschrängungge und dem ganzn Brimborium, wassde allerweil mach mussd, bei uns im Lådn a riläxde Kondaggdlos-Sichnierschdund abghåldn ham mid hunnerd sichnierdn, vorbeschdelldn Büchli, jeedz mid am indifiduelln Schbrüchle, un damid ned nur uns, sonnern a ganz viel Leud glücklich gmachd ham, des is in derre beschissene Zeidn echd was weerd.

Un zum Dangg für die zwä, sicher ned, weil mir sonsd nix nein Sinn komme is(!), hab ich mich uff mei ålds Formåd besonne. Vom Lådn un vom Leben. Des wår am Åfang blos a Dexd, is awer auf muldiblen Wunsch zu mein erschdn audiofeil gworrn. Da hads dodål viel Leud geem, wo des ned ham lees könn. Also kä Analfabedn an und für sich, sondern håld nur ned so unnerer Schbråch mächdich. Also unnerer meefränggischn Schbråch. Deswechn hab ich dann ågfangd, des ned nur aufzumschreib, sonnern a zum redd. Also uffzumzeichnen. Weil wemmas hör dud, isses a weng efåcher, als wie wemmers lees muss. Bein "Schbessraträuber", so hässd nämmlich der Neue vom Unnerfrånggn Driem Diem, is des a so. Deswechn mei Dibb am Schluss: wenns kenn Sinn mach dud, efåch amål laud lees. Des hilfd. Käffd des Bändle, es is echd doll un die zwä dun sich a gscheid neifreu, wenn die Auflåch schnell wech is. Dann gibds vermudlich a a zwädde.

Für heud såch ich dangge und hoff, ihr habd euern Schbass ghabd. Servus un bis näxdn Freidåch,

euer Gerd

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer sechs – aus aktuellem Anlass und weil ich Lust dazu hatte.

Ein etwas älteres Format, das vielleicht nicht alle von euch kennen, weil es bisher eigentlich eher im Hintergrund gelaufen ist. Aus der Reihe Vom Laden und vom Leben ein kleines Dankeschön an unsere local Heroes Gunther und Kai.

(wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

Servus ihr da draussn.

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Gerds garstiges Geblubber #13: ein Lückenfüller zum weitersagen

von am 19. März 2021 Kommentare deaktiviert für Gerds garstiges Geblubber #13: ein Lückenfüller zum weitersagen

Mit Gerds garstigem Geblubber 13 gehe ich zu einem viel ursprünglicherem Format zurück. Zwischen "Wie der Laden, so die Leute" und dem "Blick hinter die Kulissen" gibt es heute eine Fülselfolge. Wahrscheinlich weniger unterhaltsam, eher informativ. Warum das jetzt so ist, hört ihr im Audiofile…

 

 

Mit Gerds garstigem Geblubber 13 gehe ich zu einem viel ursprünglicherem Format zurück. Zwischen "Wie der Laden, so die Leute" und dem "Blick hinter die Kulissen" gibt es heute eine Fülselfolge. Wahrscheinlich weniger unterhaltsam, eher informativ. Warum das jetzt so ist, hört ihr im Audiofile…

 

 

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Ein Blick hinter die Kulissen #1: Das trockene Antiquariat

von am 26. Februar 2021 2 Kommentare

Hinter den Kulissen 1: aus aktuellem Anlass: das Antiquariat…

Heute ist es soweit. Die 6. Staffel startet parallel zur 5. Das ist fast wie damals, als DS9 und Next Generation parallel zueinander liefen. Na gut, ganz so ist es doch nicht. Vielmehr geht es darum, etwas Abwechslung in die Berichterstattung zu bringen. Deshalb gibt es jetzt einfach BEIDES: "Wie der Laden, so die Leute" und immer wieder zwischenrein: "Blick hinter die Kulissen"…

Deshalb heute – vorgezogen und aus der Reihe – so etwas wie ein Rückfall in "Gerds garstiges Geblubber". Meine Wenigkeit – Solo – über das, was wir gerade tun, warum wir es tun und warum wir immer noch nicht fertig sind. Und denkt daran, ich kann aus dem Vollen schöpfen! Natürlich habe ich mir die erwähnten Titel zur Hand genommen. Nur Hermke hätte das (früher) aus dem Kopf gekonnt.

 

 

Hinter den Kulissen 1: aus aktuellem Anlass: das Antiquariat…

Heute ist es soweit. Die 6. Staffel startet parallel zur 5. Das ist fast wie damals, als DS9 und Next Generation parallel zueinander liefen. Na gut, ganz so ist es doch nicht. Vielmehr geht es darum, etwas Abwechslung in die Berichterstattung zu bringen. Deshalb gibt es jetzt einfach BEIDES: "Wie der Laden, so die Leute" und immer wieder zwischenrein: "Blick hinter die Kulissen"…

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Ruhich blud

von am 24. November 2020 Kommentare deaktiviert für Ruhich blud

Nummer fünf – einfach mal zwischenrein – zwischen den ganzen "ernsthaften" Beiträgen zu Hermkes Historie:

Ich wäss scho, dassich im Minipodkasd, der wo ja eichndlich går kenne is, nimmer so viel jammer soll. Däs dud ned gud ankomm un ich muss mir dann a widder amål a Andword gefall lass, dass mir wohl mehr Enerchie druff verwend du, rummzummjammern, wie unner Kundn zufriedn zum schdell. Ich wäss, dass mir ned berfeggd sin und a unner Fehler mach du, awer ganz echd es is a ned immer eefach.

Uff der enne Seid fålln bei die grosn Verlåche immer mehr Dobbseller wech, weil die sich umoriendier du. Uff der annern Seid, dud der Kunde vo heud hald ålles seh – un doch ewe net wirklich ålles.

Wenn ich zum dausendsdn mål zu Büchli oder was wess ich befråchd werd, wo mir ned besorchn könn, weil die glenne Verlåche håld kei Inderesse drann ham du, den verbreidndn Handel zum beliefern, ihr Dreckswår awer selber bei Big Äi eischdell du, nacherd is des dodål besch.. zum verglär. Dangge Schwergråfd Verlach, Fesda – mid månche Sachn – un so weider. Wenns du edz vo denne annern mühsam dei Gewerch zammbeschdell dusd, un die a noch mid Beidräch üwern grüne Glee lob dusd un dann bei dir als Andword uff der eichene Seide a Link komm dud, für Direggdbeschdellungen, nacherd muss ich mich schonnamål uffrech. Dangge dafür liewer Hirnkosd Verlåch!

Wenn annere, größere Verlåche – wobei des edz a eher nei die Schbieleegge neigehd awer ned nur – wenn die uns also versuch zum ködern, mir solln doch Prommoveranschdaldunge mach. Mir grieng a was dafür. Also so mid Leud un so. Ich menn edz a mehr wie vo zwei Haushald, weil sonsd is so a Brommodings eher fürn Arsch.

Ich muss also Faxn mach, die wo garandierd ned coronaverdrächlich sin oder conform, oder wie a immer… um Zeuch zum bekomm, was ned nur exglusief is, sonnern a  dererård beworm wird, dass mir des hamm könnd. Sach amål gehds noch? Fälld denne nix bessers ei, als wie ausgerechned jedz limited rärs zeuch dadrann zum bind, dassmer Weddbewerbli oder Kondäsds mechd?

Mir fehld ned nur der Sinn von dem Unsinn, ich finds fasd so dumm wie die wo gläbb, dassmer an dem Virus gläbb muss, wemmern griech soll. Dangge für den Skaiwoker und nee, ich mach sowas ned ihr Bärli. Und ich deng a ned, dassder euch a nur mid dem Gedångge befass müsdeds, ob mer vielleichd ned doch irchend a Guzzele find könnd, für die Debbe vo Händlern, wo drodzdem was mach woll.

Immer wenn irchend so a Zeuch kursier dud, was mir ned griech könn, nacherd könnd i scho… Wenn mir was ned griech könn, wasses awer im Inderned gibd, dann musses dess dord noch ned amål gebb. Smuss nur zum find sei – un wo dann des dord, wos des Zeuch echd gebb dud is, dud den, der wo mich frächd, und dem ich des verglär muss üwerhaubds ned indressier. Der mergd sich blos, Ich griechs ned un des Inderned scho.

Thema: Glosse

Sprecher: Gerd

Nummer fünf – einfach mal zwischenrein – zwischen den ganzen "ernsthaften" Beiträgen zu Hermkes Historie:

Ich wäss scho, dassich im Minipodkasd, der wo ja eichndlich går kenne is, nimmer so viel jammer soll. Däs dud ned gud ankomm un ich muss mir dann a widder amål a Andword gefall lass, dass mir wohl mehr Enerchie druff verwend du, rummzummjammern, wie unner Kundn zufriedn zum schdell. Ich wäss, dass mir ned berfeggd sin und a unner Fehler mach du,

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Hermkes Historie #7 nocheinmal Gerds garstiges (Zwischen-)Geblubber

von am 20. November 2020 2 Kommentare

eines der ersten Schaufenster – damals noch mit Durchblick in den Laden

Hermkes Historie 7, zwischendrin nochmal der Gerd: Erklärungen, Recherchen und Ausflüchte…

Um euch ein wenig für die inhaltlich dünne Folge 7 zu entschädigen, habe ich zumindest einmal ein paar Bilder hochgeladen. Wie bereits erwähnt, sind Zeitungsartikel leider nicht dabei. Trotzdem gibt es immerhin schon einmal ein paar nette Kleinigkeiten zu sehen…

Thema: Die Geschichte unseres Ladens

Sprecher: Gerd

 

Hermkes Historie 7, zwischendrin nochmal der Gerd: Erklärungen, Recherchen und Ausflüchte…

Um euch ein wenig für die inhaltlich dünne Folge 7 zu entschädigen, habe ich zumindest einmal ein paar Bilder hochgeladen. Wie bereits erwähnt, sind Zeitungsartikel leider nicht dabei. Trotzdem gibt es immerhin schon einmal ein paar nette Kleinigkeiten zu sehen…

Thema: Die Geschichte unseres Ladens

Sprecher: Gerd

 

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Hermkes Historie #5 Was bisher geschah

von am 6. November 2020 2 Kommentare

Hermke konzentriert und vorbereitet für audiofile #1. Wie immer…

Hermkes Historie 5, der vorerst letzte Teil der Prähistorie: Gerd fasst nochmal zusammen

Heute komme ich zum Abschluss der Jahre vor dem Laden. Ein paar Details gibt es noch zu klären und ein zwei Schnipsel aus den letzten Gesprächen wollen noch gehört werden. Da sich leider einige der geplanten Gespräche mit Hermkes First Contacts einfach aus Zeitgründen noch nicht stattgefunden haben, gehen wir nächste Woche einen Schritt weiter.

Nach dem "Weg zum Laden" dann Episode IV "Die ersten Jahre"…

Thema: Die Geschichte unseres Ladens

Sprecher: Gerd

 

Hermkes Historie 5, der vorerst letzte Teil der Prähistorie: Gerd fasst nochmal zusammen…

Heute komme ich zum Abschluss der Jahre vor dem Laden. Ein paar Details gibt es noch zu klären und ein zwei Schnipsel aus den letzten Gesprächen wollen noch gehört werden. Da sich leider einige der geplanten Gespräche mit Hermkes First Contacts einfach aus Zeitgründen noch nicht stattgefunden haben, gehen wir nächste Woche einen Schritt weiter.

Nach dem "Weg zum Laden"

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Audiofile Nummer zwölf – wieder zurück

von am 2. Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Audiofile Nummer zwölf – wieder zurück

Wieder daheim… da leuchten die Äuglein.

Gerds garstiges Geblubber …ich hoffe, meine Lückenfüller haben gemundet

Wieder zurück und natürlich ersteinmal eingeholt vom Alltag. Trotzdem soll und darf gerade in dieser Woche vor dem Feiertag der akustische Beitrag aus Hermkes Romanboutique nicht fehlen.

Mit wenig Inhalt, einem sehr persönlichen Tipp und vor allem jeder Menge Zukunftsmusik…

 

Gerds garstiges Geblubber …ich hoffe, meine Lückenfüller haben gemundet

Wieder zurück und natürlich ersteinmal eingeholt vom Alltag. Trotzdem soll und darf gerade in dieser Woche vor dem Feiertag der akustische Beitrag aus Hermkes Romanboutique nicht fehlen.

Mit wenig Inhalt, einem sehr persönlichen Tipp und vor allem jeder Menge Zukunftsmusik…

 

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Audiofile Nummer elf – es darf ja nicht abreißen

von am 25. September 2020 1 Kommentar

Das Regal hinter mir passt da locker rein…

Gerds garstiges Geblubber …auch in Woche zwei gibt es einen Nachschlag

Nochmal hört ihr heute einen vorbereiteten Beitrag. Auch diesmal geht es um ein Thema, das mir am Herzen liegt. Bücherregale vs Cloud. Papier gegen Elektronik. Im Bereich Comics ist es wesentlich deutlicher, dass der Anreiz eines gedruckten Gesamtwerkes dem online lesen oder der ebook Version einen deutlichen Mehrwert bietet. Bei Büchern gibt es sicher mehr Grund für Diskussionen. Was aber nicht vergessen werden darf ist, dass Bücher mehr sind als nur Lesefutter. Neben dem Inhalt vermitteln sie auch noch wohlige Behaglichkeit. Sie können Freunde sein und aus Räumen Wohlfühlzonen machen. Beständigkeit gegen Konsum bedeutet vielleicht aber auch, dass wir uns prinzipielle Gedanken über unsere Komfortzone machen müssen.

Ich kann nur meine Wahrnehmung und meine Meinung äußern, aber das ist ja auch Teil der unserer Tätigkeitsbeschreibung. Geschmack bleibt subjektiv. Sowohl beim Inhalt als auch bei der Darreichungsform…

 

Gerds garstiges Geblubber …auch in Woche zwei gibt es einen Nachschlag

Nochmal hört ihr heute einen vorbereiteten Beitrag. Auch diesmal geht es um ein Thema, das mir am Herzen liegt. Bücherregale vs Cloud. Papier gegen Elektronik. Im Bereich Comics ist es wesentlich deutlicher, dass der Anreiz eines gedruckten Gesamtwerkes dem online lesen oder der ebook Version einen deutlichen Mehrwert bietet. Bei Büchern gibt es sicher mehr Grund für Diskussionen. Was aber nicht vergessen werden darf ist,

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Audiofile Nummer zehn – gut vorbereitet

von am 18. September 2020 1 Kommentar

Okay, vielleicht wirkt unsere Räuberhöhle manchmal gar nicht so…

Gerds garstiges Geblubber …zu früh gefreut, ich hatte was vorbereitet….

Um euch nicht ganz ohne meine verbalen Ergüsse stehen zu lassen, habe ich eine Kleinigkeit vorbereitet. Auf die Idee hat mich ein Interview für den Eskapodcast gebracht. Hier möchte ich die Sache etwas pauschaler und weiter fassen. Immerhin geht es um eines meiner Lieblingsthemen. Die Bedeutung echter Gespräche und direkter Kommunikation in Läden, Vereinen und Stammtischen. Regional gegen virtuell.

Im Magazin "Phantastisch!" gab es zu diesem Thema vor einiger Zeit zwei erheiternde und erhellende Folgen über Ladentalk oder Nerdtalk. Wie wichtig direkter Austausch von Gedanken und Meinungen ist, kann man gerade in begrenzten Genres wie der Phantastik nicht hoch genug bewerten. Direkter Austausch erzeugt Gemeinschaft, ermöglicht Blicke über den Tellerrand und ermöglicht es Einsteigern und Neulingen ohne Aufwand und im Geplauder schneller und facettenreicher in diese magische Welt einzutauchen.

Besucht uns doch einfach mal an einem Samstag und klinkt euch in den Shoptalk ein…

 

Gerds garstiges Geblubber …zu früh gefreut, ich hatte was vorbereitet….

Um euch nicht ganz ohne meine verbalen Ergüsse stehen zu lassen, habe ich eine Kleinigkeit vorbereitet. Auf die Idee hat mich ein Interview für den Eskapodcast gebracht. Hier möchte ich die Sache etwas pauschaler und weiter fassen. Immerhin geht es um eines meiner Lieblingsthemen. Die Bedeutung echter Gespräche und direkter Kommunikation in Läden, Vereinen und Stammtischen. Regional gegen virtuell.

Im Magazin "Phantastisch!" gab es zu diesem Thema vor einiger Zeit zwei erheiternde und erhellende Folgen über Ladentalk oder Nerdtalk.

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